Brandschutzerzieher setzen erfolgreiche Arbeit in Sehnde fort

Im Rauchhaus der Brandschutzerzieher kann die Ausbreitung von Rauchgas im Haushalt vorgeführt werden und die Funktion eines Rauchmelders "live" aufgezeigt werden. (Foto: Feuerwehr Sehnde)

Früh genug vorbeugen . . .

SEHNDE (r/kl). Erneut haben die Brandschutzerzieher Olaf Kruse und Birgit Bettmann eine Brandschutzerziehung erfolgreich durchgeführt.
In der vierten Klasse der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde wurde den Kindern das Verhalten in einem Brandfall, im eigenen Haus und insbesondere in der Schule verdeutlicht. Auch das Absetzen eines Notrufs sowie das Verbrennungsdreieck und das Löschen von Feuer wurden ausgiebig erläutert.
Außerdem gehörte die Handhabung von Zündhölzern sowie die Notwendigkeit und Funktionsweise eines Rauchwarnmelders zu den Themen der Brandschutzerzieher.
Am Schluss jeder Stunde wurde den Kindern die Einsatzkleidung der Einsatzkräfte einschließer Atemschutzausrüstung vorgeführt.
Es ist geplant, im ersten Halbjahr 2017 im Rahmen des Sachunterrichts für die 3. Klassen der Astrid-Lindgren-Grundschule einen Aktionstag zum Thema "Feuer, Feuerwehr, .. . ." durchzuführen.
Zuvor war bereits mit Kindern und Erzieherinnen in der Kintertagesstätte Wehmingen ein Tag "Brandschutzerziehung in der Kita" organisiert worden, der mit großer Begeisterung angenommen wurde.
Hier lag der Schwerpunkt auf den Themen gutes/schlechtes Feuer, wie verhält man sich als Kind im Brandfall  und auf der Handhabung der Rufnummer 112. Mit großen Interesse wurde auch in der Kita die Einsatzbekleidung der Einsatzkräfte vorgestellt. Zudem wurde die Notwendigkeit und Funktionsweise eines Rauchwarnmelders erläutert.
Dass Brandschutzerziehung eine wichtige Arbeit der Feuerwehr ist, hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer Selbstverständlichkeit entwickelt. Die Brandschutzerzieher sind sehr gefragt im Stadtgebiet Sehnde, wie Olaf Kruse feststellte.
Und das hat seinen Grund: Jede dritte fahrlässige Brandstiftung wird durch Kinder oder Jugendliche verursacht. Mehr als 150.000 jährliche Brandverletzungen bei Kindern zeigen wie wichtig dieser Teil der Feuerwehrarbeit ist.