Beim „Tag der Ausbildung“ wurden Einblicke in die Pflegeberufe gewährt

In sechs Workshops wie beispielsweise in der Kreativ-Therapie konnten sich die potenziellen Auszubildenden erste Eindrücke verschaffen. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - 32 Teilnehmer aus drei Schulen informieren sich umfassend im Klinikum Wahrendorff

KÖTHENWALD (hdb). Qualifizierte Fachkräfte in den Pflegeberufen sind mehr denn je nachgefragt. Das Klinikum Wahrendorff bietet ab August 2014 etwa 50 Ausbildungsplätze an - und warb dafür bei einem „Tag der Ausbildung“ um geeigneten Nachwuchs.
Die „Akademie für Pflege und soziales (APS), eine Tochter des Klinikums, hatte Jugendliche aus drei Schulen eingeladen, um sich vor Ort einen theoretischen und praktischen Überblick in die Altenpflege, die Heilerziehungspflege sowie die Gesundheits- und Krankenpflege zu verschaffen. Geschäftsführerin Heide Grimmelmann-Heimburg und Andrea Kath-Möbius vom APS- Ausbildungsmanagement konnten im Dorffgemeinschaftshaus 32 Neugierige im Alter zwischen 16 und 20 Jahren begrüßen.
Ihnen wurde das Klinikum, immerhin Europas größte psychiatrische Einrichtung in privater Trägerschaft, in einem 15-minütigen Film vorgestellt, ehe informative Gesprächsrunden und praktische Workshops in den Therapiebereichen angeboten wurden.
KGS-Schülerin Mara Paistzior war sich bereits vorher sicher, einen pflegerischen Beruf ergreifen zu wollen. Die 15-Jährige weiß aus der Erfahrung von Familienangehörigen, wie „körperlich anstrengend“ das sein wird. Die Schulsanitäterin lässt sich aber nicht von ihrem Berufsziel als Krankenschwester abschrecken.
Ihrem Klassenkameraden Bennet Götting geht es ähnlich: Das Beispiel seiner Großmutter vor Augen, die mehr als vier Jahrzehnte im Lehrter Rosemarie-Nieschlag-Haus gearbeitet hat, will er sich „Richtung Heilerziehungspflege“ orientieren. „Ich mag den Umgang mit Menschen“, gibt der 15-Jährige eine ebenso einfache wie plausible Erklärung für seinen Traumberuf.