Auf Herdplatte erhitzte Pfeifenkohle setzt Sofa in Sehnder Haus in Brand

Der aus einem angekippten Fenster im Obergeschoss quellende Rauch zeigte den Feuerwehrleuten schon beim Eintreffen ihren Einsatzort an. (Foto: Feuerwehr Sehnde)

Rauchmelder weckt Bewohner - Ortsfeuerwehr verhindert Schlimmeres

SEHNDE (r/kl). Durch das Betreiben einer mobilen Herdplatte ist Sonntagmorgen gegen 7.10 Uhr ein Sofa in einem Zimmer eines Einfamilienhauses an der Sehnder Wilhelm-von-Ketteler-Straße in Brand geraten. Der 21-jährige Zimmerbewohner ist mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasintoxikation zur Untersuchung in eine Klinik gekommen.
Der 21-jährige Sohn der Hauseigentümer war nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei am Morgen nach Hause gekommen und wollte auf der Herdplatte ein Stück Kohle zum Betreiben einer Wasserpfeife erhitzen.
Nachdem der junge Mann eingeschlafen war, wurde er durch das laute Geräusch eines Rauchmelders geweckt und stellte fest, dass ein Sofa in seinem Zimmer - offenbar durch das Betreiben der Herdplatte - in Brand geraten war.
Bei Eintreffen der Feuerwehrleute konnte im ersten Obergeschoss eine Rauchentwicklung aus einem angekippten Fenster festgestellt werden. Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor und konnte so ein Übergreifen des Feuers auf den Rest des Hauses verhindern.
Um ein Wiederaufflammen und zusätzlichen Schaden durch Wasser zu verhindern
wurde ein Großteil der angebrannten Einrichtungsgegenstände aus dem Haus
gebracht und dort nochmals abgelöscht. Parallel wurde ein Hochdrucklüfter in
Stellung gebracht um das Gebäude von Qualm und Rauchgasen zu befreien.
Da der 21-Jährige Rauchgase eingeatmet hatte, kam er vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Sehnde mit sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften, die Polizei sowie der Rettungsdienst mit einem Notarzt- und einem Rettungstransportwagen.