Auch ökumenischer Haussegen für den neuen ROSSMANN Drogeriemarkt in Sehnde

Den ökumenischen Haussegen in (für!) die Sehnder Mittelstraße sprachen die drei Geistlichen beider Konfessionen im Beisein von Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (v.l.), dem stellvertretenden IGS-Vorsitzenden Wolfgang Stahldorf und dem Vorsitzenden der Sehnder Kaufmannschaft (IGS), Otfred Schreek. im neuen Sehnder ROSSMANN-Markt (re. Marktleiter Elmar Lübbers-Paal). (Foto: Walter Klinger)
Sehnde: Drogeriemarkt Rossmann |

Freude über gute Nachnutzung des alten Postgebäudes - Dirk Roßmann spricht vor Sehnder Unternehmern

SEHNDE (r/kl). In den schwierigen Zeiten des Wiederbeginns in den 50er Jahren hingen nach dem segnenden Besuch der Geistlichen die Segenstäfelchen in vielen der neuen Häuser der Vertriebenen, erinnerte der evangelische Pastor Uwe Büttner. Um so mehr erfreute es, dass - direkt nach dem Kundenandrang des Eröffnungstages - diese schon fast vergessene Segnums-Tradition auch im neuen ROSSMANN Drogeriemarkt in der Sehnder Mittelstraße 15 bis 17 wiederauflebte - und in ökumenischer Besetzung zusammen mit dem katholischen Pfarrer Roman Blasiekiewicz eine übrigens absolute Premiere unter den mittlerweile 3.000 ROSSMANN Filialen war.
Sehr menschlich zeigte sich dann drei Tage später auch Unternehmenschef Dirk Roßmann vor der Rekordbeteiligung von 80 faszinierten ZuhörerInnen beim Sehnder UnternehmerInnenfrühstück. Der heute zu den reichsten Weltbürgern zählende Großburgwedeler sprach offen von seinem schwierigen Beginn aus einfachen Verhältnissen mit zwischenzeitlich ernsten Existenzsorgen, die sich bis zum eigenen Herzinfarkt auswirkten. Heute hat ROSSMANN seit 16 Jahren zweistellige Zuwächse und Erfolg mit Eigenmarken, peilt mit Neueröffnungen vor allem in Osteuropa die Marke von sieben Milliarden Umsatz an, macht auf Grund seiner niedrigen Gewinnspannen bei günstigen Preisen im Internethandel aber keinen Gewinn.
Also mehr als genug "Schnittstellen", dass auch Vorsitzender Otfred Schreek und die Kaufleute in der Interessengemeinschaft Sehnde (IGS) Dirk Roßmann und seinen Sehnder Drogeriemarkt als willkommenen Vortragsgast und zugleich verständigen Partner im Handelsalltag sehen. Es sei heute eben keinesfalls selbstverständlich, dass ein großer Filialist wie ROSSMANN bei Aktionen wie den verkaufsoffenen Sonntagen und auch bei der Weihnachtsbeleuchtung mitmache, lobte Schreek, als er mit seinem Stellvertreter Wolfgang Stahldorf zur Markteröffnung und Erweiterung gratulierte.
Das weiter wachsende Sehnde brauche ein attraktives Einzelhandelsangebot, bekräftigte bei dieser Gelegenheit auch Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Der sich mit Pastorin Damaris Frehrking in der Freude darüber einig war, dass das jetzt umgestaltete alte Postgebäude in der Mittelstraße nun wieder eine gute Verwendung als Publikumsmagnet gefunden hat - auch wenn das kleinere bisherige Ladenlokal gleich gegenüber jetzt erst einmal leer stehe.
Die Gegenwart Gottes wirke in den Menschen, die sein Wort als Auftrag sehen und sich in seinem Sinne um ihre Mitmenschen bemühen, erinnerte beim ökumenischen Haussegen in dem Drogeriemarkt ("Segne alle, die in diesem Haus ein- und ausgehen") der evangelische Pastor Uwe Büttner: "Dafür lohnt es, ein Zeichen (segnum, lateinisch für Segen) zu setzen.
"Aus den Gaben Gottes heraus wird dieses Geschäft geführt", ergänzte Sehndes neuer katholischer Pfarrer, der bereits Lehrte betreuende Roman Blasiekiewicz: "Es geht um Leben, es geht um Menschen". Zur Gitarrenmusik von Pastorin Damaris Frehrking sangen gemeinsam auch Mitarbeiter und der neue Marktleiter Elmar Lübbers-Paal (er hatte schon an seiner letzten Wirkungsstätte in Kirchrode, den - katholischen - Haussegen für den dortigen Markt erbeten) "Guter Gott, wir loben Dich". Gesellig gab es dann viel zu erzählen und zu schauen in dem modern vergrößerten Sehnder Markt der ROSSMANN Drogeriemärkte, die - wie vom Unternehmensgründer jetzt in Sehnde berichtet - 1972 in Hannover ganz klein und noch voller Sorgen begannen . . .