Anbau mit Platz für 30 Kleinkinder erhöht das städtische Krippenangebot

Bei ihnen sind die Krippen-Kinder in guten Händen (von links): Lilli Seidel, Sonja Mücke, Andrea Klünder, Nadine Fahrner und Bianca Haase. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Anfang Dezember Grundstein für weitere Betreuungseinrichtung gelegt

SEHNDE (hdb). Mit der neuen Krippe als Erweiterungsbau der Kita am Wilhelm-Henze-Weg hat die Kommune ihr Betreuungsangebot für Kinder zwischen ein und drei Jahren auf nunmehr 147 Plätze aufgestockt. Ein Ende der Investitionen ist damit aber noch nicht in Sicht: Schon im nächsten Monat wird der Grundstein für eine
weitere Krippe in Ilten gelegt.
„Wöchentlich werden wir das nicht wiederholen“, scherzte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke bei der offiziellen Einweihung des jüngsten Neubaus und bezog sich damit auf die eine Woche zuvor erfolgte Inbetriebnahme der in einem Container auf dem Iltener Grundschulhof untergebrachten Krippe mit ebenfalls zwei Gruppen.
Mit der Einweihung der Krippe am Wilhelm-Henze Weg stieg das Angebot für die Jüngsten auf 147, altersübergreifend auf 163 Plätze. Vier Krippen befinden sich in kommunaler, vier in freier Trägerschaft.
Die „Krippis“, wie Leiterin Andrea Klünder ihre Schützlinge liebevoll nannte, waren schon seit Ende August nach und nach aus ihrem Provisorium in der Kita Ladeholz in den Neubau umgezogen, und offiziell nahm die Krippe ihren Betrieb zum 1. September auf.
„Die kleinen Kinder sollten sich aber erst richtig einleben“, nannte die städtische Fachbereichsleiterin Katharina Fischer als Grund für die zeitversetzte Einweihung. Die Entscheidung, die Kindertagesstätte zu erweitern, fiel im Februar 2013, wie Klünder die Planungsphase rückblickend schilderte. Die Baukosten bezifferte der Bürgermeister - der auch an die schwierige Entscheidung zur Standortfrage erinnerte - mit 935.00 Euro, die Einrichtungskosten mit 80.000 Euro. Zuschüsse der öffentlichen Hand verringerten den städtischen Anteil um etwa 300.000 Euro.
Die Krippe bietet eine Betreuungsgruppe von 8.00 bis 14.00 Uhr und eine zweite von 8.00 bis 17.00 Uhr an. Sechs Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter, die auch in die Planung des pädagogischen Konzeptes einbezogen wurden, haben eine neue Aufgabe und einen neuen Arbeitsplatz gefunden.