Abschied nach Jahrzehnten von einer pädagogischen „alten Schule“

Jutta Goldbach (von links), Angelika Gratza-Wiechmann, Antke Ellwanger und Sigrid Zwarg wurden in ihren verdienten Ruhestand verabschiedet. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Sehnde: Kooperative Gesamtschule Sehnde |

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Gleich vier KGS-Lehrerinnen auf einmal gehen in ihren verdienten Ruhestand

SEHNDE (hdb). „Eine super pädagogische alte Schule“ hat KGS-Direktor Carsten Milde die vier Pädagoginnen genannt, die mit Ende des Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wurden. Die vier Pädagoginnen haben sich besonders um die integrierende Kraft des K-Konzeptes an der Schule verdient gemacht.
Vor der Begrüßung von Milde und der Übergabe der Entlassungsurkunden wimmelten merkwürdige Gestalten über die Bühne des Forums. Erkennbar waren da versammelt der Butler James aus „Dinner for one“, Hamlet mit seinem Schädel, Mephisto mit seinem Vergnügen an der Verneinung oder der elegant gekleidete Moliere.
Ihr sketchhafter Auftritt galt indes dem vierblättrigen Kleeblatt, das von den einzelnen Fachbereichen mit Blumen und Geschenken verabschiedet wurde: Antke Ellwanger, die nach Angaben von Milde seit August 1994 an der KGS unterrichtete; Angelika Gratza-Wiechmann, die seit 2013 an der KGS wirkte (und damit die „Jüngste“ im Bunde war); Jutta Goldbach, mit der laut Carsten Milde seit dem Jahr 2009 „das Glück an die Schule gekommen ist; und Sigrid Zwarg, die sich nach ihrem Dienstantritt im August 1994 jetzt die flapsig gemeinte musikalische Frage gefallen lassen musste: “O Sigrid, warum willst Du uns verlassen?“
Grußworte der Schülervertretung, des Personalrates und der Fachbereiche wie Sport und Sprachen sowie ein gemeinsamer Song nunmehr ehemaliger Kolleginnen und Kollegen rundeten die knapp einstündige Abschiedsfeier für die vier - nun - Ruheständlerinnen ab.