24 Kinder beim Milchbetrieb Peters und Eierhof Bartels in Bilm zu Besuch

Ein Erlebnis: Die Ferienkinder im Kuhstall der Familie Peters in Bilm. (Foto: RMS Sehnde)

Team des Regionalmuseums Sehnde organisierte Planwagenfahrt

SEHNDE/BILM Am vergangenen Samstag startete das Team des Regional-Museums (RMS) Sehnde mit Regine Niemann, Peter Lieser, Nils Kehrel und Erhard Niemann die vierte Kutschfahrt für den Ferienpass der Stadt Sehnde mit dem Unternehmen Reupers und Pohl aus Ahlten.
Die beiden bayerischen Kaltblutpferde Pia und Bazi waren wie immer vor den Planwagen gespannt. In Bilm führte das Ehepaar Peters die neugierigen Besucher in das Innere ihres Kuhstalles. Cornelia Peters berichtete über die 60 dort lebenden Kühe, die jede bis zu 45 Liter Milch pro Tag geben, und auch darüber, wie die Aufzucht im eigenen Hause organisiert wird und erklärte die Funktion des Melkstandes.
Auf die Frage von Cornelia Peters, "möchtet Ihr in den Jungkälberstahl den Nachwuchs streicheln und füttern?", folgte ein lautes "Jaaaaaah".
Nach einer Stunde Besichtigung stiegen alle Teilnehmer wieder in den Planwagen ein, und freuten sich auf das Treffen mit Dirk Bartels bei seinem Eierhof, ebenfalls in Bilm. In dem mobilen Hühnerstahl zwischen Bilm und Ilten leben in zwei Ställen je 1.400 Tetrahühner, die jeden Tag ein Ei legen. Auf dem innerorts gelegenen Hof hält Dirk Bartels weitere 6.000 Lohmannhühner.
Nachdem Dirk Bartels allen die Anlage erläutert hatte, konnten Hühner in den Arm genommen und gestreichelt werden. Jetzt kam die Sache mit dem Überraschungsei. Über ein Fließband gingen je ein Sechserpack Eier, die gerage frisch gelegt waren, in die Hände aller Besucher über.
Zuletzt fütterten die Kinder unter Aufsicht von Herrn Reupers die Zugpferde Pia und Bazi mit leckeren Karotten. Auf der halbstündigen Kutschfahrt nach Ahlten zum Ziel und Ende der Veranstaltung wurde nnoch viel gelacht und ausgelassen gesungen.
"Für meine Wahrnehmung hatte die Begegnung, und der Kontakt mit den Tieren (füttern) für die Kinder einen sehr hohen Erlebniswert, und dass Team wird die heutige Erfahrung für die Zukunft berücksichtigen", stellte der Museumsvereins-Vorsitzende Erhard Niemann als neue Erkenntnis heraus.