TS Großburgwedel in zwei Spielen gefordert

Drei Gegenspieler können nur noch zuschauen. Bastian Harendt von der TSG kommt frei zum Wurf. Foto: Holger Staab (Foto: Holger Staab)
Burgwedel: Sporthalle |

Nächste Gegner sind TV Eiche Dingelbe und MTV Großenheidorn

BURGWEDEL (hs). Die Turnerschaft Großburgwedel bestreitet gleich zwei Heimspiele innerhalb von vier Tagen. Mit zwei Erfolgen könnte sich das Team um Trainer Mirko Hollstein in der Tabelle der Oberliga Niedersachsen weiter im Vorderfeld behaupten. Bereits am Donnerstag, 28. Januar, ab 19.45 Uhr wird die Partie des 10. Spieltages gegen TV Eiche Dingelbe nachgeholt. Am Sonntag, 31. Januar, ab 16 Uhr gastiert der MTV Großenheidorn in Burgwedel.
Das Spiel gegen Dingelbe musste kurzfristig verlegt werden, da Spieler aus Dingelbe mit Verdacht auf Schweinegrippe außer Gefecht gesetzt waren. Beide Vereine einigten sich auf eine Neuansetzung. Für TSG-Trainer Mirco Hollstein eine Selbstverständlichkeit und ein Akt der Fairness gegenüber dem Oberligakonkurrenten. Die TSG will gegen Dingelbe aber keine Geschenke verteilen und ihren augenblicklich guten Tabellenplatz verteidigen oder sogar noch verbessern. Ein Platz im vorderen Mittelfeld soll das Ziel sein und ein Erfolg würde die guten Eindrücke, die die TSG in dieser Saison hinterlassen hat, festigen. Vorsicht ist gegen das abstiegsbedrohte Team des TV Eiche Dingelbe aber geboten.
Von der Tabellenausrichtung her ist das Spiel eine lösbare Aufgabe für den zuletzt starken Torschützen Bastian Harendt und seine Mitspieler. Aber die Gäste haben in Burgwedel nichts zu verlieren und werden keinen Ball verschenken. Hollstein wird seine Akteure darauf hinweisen und zu einer konzentrierten Leistung drängen.
Die gute Ausgangsposition in der Tabelle soll nicht leichtfertig aus der Hand gegeben werden. Immerhin hat die TSG mit einer durchschnittliche Trefferquote von 31 Toren pro Spiel eine gute Offensive. Leider läuft es in der Abwehr nicht so, wie TSG-Coach Hollstein sich das vorstellt. Mit ebenfalls durchschnittlich knapp 31 kassierten Treffern sind die TSGer eine der schwächeren Teams der Oberliga. Hollstein will das Abwehrverhalten verbessern. Und das könnte gegen die starken Rückraumspieler aus Dingelbe gleich das richtige Rezept sein. Mit Jan Kolja Strube aus dem linken Rückraum und Spielmacher Markus Wächter aus der zentralen Position stehen dem TSG-Gast gleich zwei torgefährliche Spieler zu Verfügung. Beide Akteure sollen von der TSG-Abwehr frühzeitig am Torwurf gehindert werden.
In der vergangenen Saison konnte Großburgwedel gegen diesen Gegner eine ausgeglichene Bilanz vorweisen. In der Halle am Schulzentrum Auf der Ramhorst sicherte sich die TSG einen knappen 28:27-Erfolg. In Dingelbe verloren sie die Partie mit 28:32-Toren. Die Turnerschaft möchte morgen mit einer guten Leistung für einen doppelten Punktgewinn sorgen.
Das gilt natürlich auch für die Begegnung am Sonntag gegen MTV Großenheidorn. Gegen den MTV schafften sie in der Hinserie ein beachtliches 33:33-Unentschieden. Die Gäste waren mit großen Ambitionen in die Saison gestartet und galten als Mitfavorit auf die Meisterschaft. Zurzeit befinden sie sich mit respektablem Abstand in der Verfolgerrolle der Spitzenteams Lehrter SV und VfL Hameln auf dem 5. Platz. Kein Grund für die TSG-Spieler vor dem MTV Angst zu haben. Gerade in Heimspielen können die Hollstein-Schützlinge gegen jeden Gegner punkten. Dazu muss aber eine gute Abwehrleistung gelingen. Mit Bertrand Salzwedel haben die Gäste einen starken Rechtsaußen im Kader, der im Vorderfeld der Oberligatorschützenliste steht. Auch Rückraumspieler Christoph Lindemann und der ehemalige Lehrter Kreisläufer Matthias Rauls dürfen nicht außer Acht gelassen werden.
Die Großenheidorner verfügen über individuell starke Spieler und eine gute Stammformation. Sie sind aber anfällig gegen kampfstarke Mannschaften mit viel Teamgeist. Das sollte die TSG aufnehmen und von Beginn an mit dem Willen zum Sieg auftreten. Mit den Burgwedeler Fans im Rücken könnte dann ein Erfolg erzielt werden. Gewinnt die Turnerschaft aus den beiden Spielen vier Punkte, dann kann das Saisonziel „zu den TOP 5 der Liga aufschließen“ weiter im Blickfeld bleiben.