Was tun, wenn das ganze Geld in der Spielhalle bleibt?

Statt das Geld zu mehren, leert Glücksspielsucht Konten und Portemannie immer schneller. Was können Betroffene dagegen tun? Bei der Telefonaktion des MARKTSPIEGELS mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geben am Donnerstag, 23. Juni 2016, erfahrene Experten Tipps für den Weg zurück in ein normales Leben . . . (Foto: BZgA)

Telefonaktion mit Experten für Glücksspielsucht der BZgA

ALTKREIS BURGDORF (r/kl). Kann man jemanden davon abhalten, sein Geld in der Spielhalle zu lassen? Wie wird Glücksspielsucht behandelt? Wie kommt man von den Schulden runter?
Diese und alle anderen Fragen zum Thema beantworten - exklusiv für die MARKTSPIEGEL-Leserinnen ud Leser, die Expertinnen Birgit Buchmüller und Marie-Luise Theunissen-Spitzley vom Beratungstelefon zur Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Deutschem Lotto- und Totoblock. Die Beratung während unserer Telefonaktion am am Donnerstag, 23. Juni 2016, von 13.00 bis 15.00 Uhr ist auf Wunsch anonym, die Telefonnummer kostenlos: (0800) 1 37 27 00. Rufen Sie an!
Wenn ein Familienmitglied Stammgast in der Spielhalle ist oder Abend für Abend online zockt, kann das für alle Beteiligten schlimme Folgen haben. Vertrauensvolle Beziehungen werden zerstört, weil die Spielenden sich gefühlsmäßig abwenden und sich ganz ihrer Leidenschaft widmen.
Um unangenehme Tatsachen zu verbergen - zum Beispiel, dass wegen des Spiels das Konto leer ist - werden Lügen aufgetischt. Die finanzielle Lebensgrundlage der ganzen Familie gerät ins Wanken. Oft reicht das Geld nicht einmal mehr für Nahrungsmittel oder für die Miete.
Glücksspielsucht ist eine Krankheit. Fundierte Informationen über deren Entstehung und mögliche Therapien können helfen, der Sucht frühzeitig entgegen zu wirken oder die richtigen Maßnahmen für eine Behandlung zu ergreifen.
Kann man jemanden vom Glücksspiel abhalten? Wie wird Glücksspielsucht therapiert? Wie wirkt man Rückfällen entgegen? Kann man das Konto von Spielsüchtigen sperren lassen?
Diese und alle anderen Fragen beantworten die Expertinnen Birgit Buchmüller und Marie-Luise Theunissen-Spitzley vom Beratungstelefon zur Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Deutschem Lotto- und Totoblock. Die Telefone sind am morgigen 23. Juni von 13.00 bis 15.00 Uhr geschaltet. Die Beratung ist anonym, die Telefonnummer kostenlos: (0800) 1 37 27 00. Rufen Sie an!