Kita-Kinder pflückten ihre Äpfel selbst auf dem NöhrenHof in Lehrte

Peter Hinz vom NöhrenHof erklärte den Kindern, worauf sie beim Pflücken achten sollten. (Foto: Dana Noll)

Ein Beitrag von Dana Noll - Die Ein- bis Dreijährigen vom Hohnhorstweg füllten ihre Körbe randvoll

LEHRTE (dno). Mehr als 5.000 Apfelbäume stehen auf der Plantage vom NöhrenHof – da gab es ordentlich etwas zu pflücken für die Kindergartenkinder aus dem Hohnhorstweg Lehrte. Nach Absprache und Verkostung entschieden sich die Kinder für die süß-säuerliche Rubinette.
„Das macht großen Spaß, aber dauert auch ganz schön lange, bis ich meinen Korb voll habe“, so der kleine Paul. Ein bisschen Ausdauer mussten die 15 Kindergartenkinder aus dem Hohnhorstweg in Lehrte schon mitbringen. Die Bäume waren schon „gut abgepflückt“.
„Wir hatten schon ordentlich viele Pflücker hier. In diesem Jahr ist die Qualität sehr gut, aber an der Quantität mangelt es“, so Peter Hinz vom NöhrenHof. Er erklärte den aufmerksamen Kindern, was sie beim Pflücken beachten sollten, damit auch „im nächsten Jahr wieder viele Äpfel an den Bäumen wachsen“.
Jedes Jahr kommen die Kindergartenkinder und haben Körbe und Beutel dabei, die bei der Ankunft noch locker geschwungen werden. Bei der Verabschiedung müssen dann Schubkarren her, um die prall gefüllten „Taschen“ mit saftigen Äpfeln zu transportieren.
„Es ist einfach toll, wenn die Kinder mal erleben, woher eigentlich die Äpfel kommen, die sie so mögen. Die Bäume sind auch schön niedrig, ideal für die Kleinen zum pflücken“, so Simona Wagner, dessen Sohn Magnus auch mit zu den fleißigen, kleinen Pflückern gehörte.
Zur Herbst- und Erntedankzeit ist das Thema „Äpfel“ ein immer wiederkehrendes Projekt in den Kindergärten. Auch in der Kita Hohnhorstweg hat man Großes vor mit der NöhrenHof-Beute. „Wir werden Apfelmus machen und natürlich einen großen Apfelkuchen mit den Kindern backen, der Rest landet aufgeschnitten auf den Tellern“, so Erzieherin Ariane Bornemann.
Wer noch selbst auf dem NöhrenHof pflücken möchte, sollte sich beeilen, denn in wenigen Tagen ist Schluss! Noch kann jeden Freitag und Samstag von 9 Uhr bis 17 Uhr selbst gepflückt werden. Zur Auswahl stehen die Sorten Rubinstar - saftig, knackig, süß - und die süß-säuerliche Rubinette sowie der Topas. Für die „Lieblingssorte“ Elstar braucht man schon ein wenig Geduld, um die Körbe zu füllen, denn der beliebte Apfel ist schon fast „ausverkauft“ an den Bäumen.