Innungsbester Landtechnik-Azubi

Der frischgebackene Land- und Baumaschinenmechatroniker Kay Digwa hat Spaß an der Reparatur von Landmaschinen. (Foto: Dana Noll)
Lehrte: Landtechnik Bank Aligse |

Ein Beitrag von Dana Noll - Land- und Baumaschinenmechatroniker Kay Digwa

ALIGSE/LEHRTE (dno). Mit herausragenden 91 Prozent beendete Kay Digwa seine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker bei der Landtechnik Bank in Aligse. Mit diesem tollen Ergebnis wurde er nicht nur Innungsbester in der Region, sondern bekam nach dem Gesellenbrief auch einen Vertrag bei seinem Ausbilder.
„Wir bilden stetig aus und freuen uns über jeden motivierten Azubi, den wir, wenn er sich gut anstellt, auch gern in ein Arbeitsverhältnis übernehmen“, so Geschäftsführer Heiner Bank.
Die Landtechnik Bank ist bereits in vierter Generation inhabergeführt. Der Familienbetrieb wurde 1907 vom Urgroßvater gegründet und begann als Schmiede. Heute werden hier Reparaturen von Landmaschinen aller Art von Kleingeräten wie beispielsweise Rasenmähern bis hin zu großen Mähdreschern, Ladern oder Traktoren durchgeführt.
Gute Kenntnisse in Hydraulik, Elektronik, Steuerung oder Motorentechnik sind hierbei unerlässlich. Auch Aufgabenfelder, die Kay Digwa während seiner dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit durchlaufen hat.
„Er hat eine sehr ruhige Art und geht die Aufgaben durchdacht an. Und er hat den Ehrgeiz diese Aufgabe auch abzuschließen“, so Bank. „Er war fleißig dabei und überdurchschnittlich interessiert. Er hat bereits Aufgaben erledigt, die ein Lehrling bei weitem noch nicht kann“, ergänzt Meister Karsten Eilmann.
Mit insgesamt sechs Azubis ist/war die Landtechnik Bank gut aufgestellt. Nicht nur die Chance auf ein festes Arbeitsverhältnis wird geboten sondern auch auf Weiterbildung und -qualifikation. Auch derzeit sind zwei Gesellen auf Meisterschule.
Beim Hauptlieferanten Claas gehen die Mitarbeiter auch regelmäßig auf Schulung. Kay Digwa konnte nicht nur während seiner Ausbildung schon daran teilnehmen, sondern bekam auch bereits als Lehrling sein eigenes Fahrzeug an die Seite gestellt. Nicht selbstverständlich, aber dieses Vertrauen hat er sich mit seinen herausragenden Leistungen verdient.
„Ich habe Spaß an Motoren und Maschinen und der Arbeit daran. Die Tätigkeit hier ist umfangreich und vielfältig. Man braucht technisches Verständnis, die Ausbildung hat viel mit Denken und Elektronik zu tun“, berichtet Kay Digwa. Und auf die Nachfrage nach den Zukunftsplänen ergänzt er, „Ein Meisterbrief ist wohl nie verkehrt!“