Günther Jacoby übernimmt Edeka-Markt in Hämelerwald

Günther Jacoby sucht in seinen Märkten gern den persönlichen Draht zu seinen Kunden. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Bis zum Jahresende soll die Filiale energetisch modernisiert werden

HÄMELERWALD (bs). „Man muss das Geschäft auf die Kundschaft ausrichten“: Seinen geschäftlich in Sehnde erfolgreichen Grundsatz will Kaufmann Günther Jacoby ab 1. Juli auch auf den Edeka-Markt in Hämelerwald übertragen. Er übernimmt die Filiale - und das gesamte Personal - vom bisherigen Einzelhändler Andreas Irrgang.
Aus „persönlichen Gründen“ wird Irrgang, der auch einen Supermarkt in Arpke betreibt, nach nicht einmal einjähriger Tätigkeit in Hämelerwald das Geschäft in der Hildesheimer Straße 9 aufgeben. Günther Jacoby, seit neun Jahren erfolgreich in Sehnde, hatte sich bei einer Ausschreibung um die Nachfolge beworben und den Zuschlag erhalten. Zum 1. Juli wir der 51-Jährige, als Kaufmann „erblich vorbelastet“ durch das Elternhaus in Bad Nenndorf, neuer Chef von 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und von einer Verkaufsfläche von 1 100 Quadratmetern. Sein Sehnder Markt verfügt über eine Verkaufsfläche von 1 750 Quadratmetern.
„Ich verfolge schon lange das Ziel für einen zweiten Markt. Nur musste der räumlich von Sehnde aus gut zu erreichen sein“, sagte Jacoby an seinem Stammsitz. Für die Filiale in Hämelerwald plant er noch in diesem Jahr eine umfassende Modernisierung auf energietechnischem Sektor wie Kühlung und Beleuchtung. „Der Markt ist in die Jahre gekommen“, hat Jacoby festgestellt, der sich dort künftig“ noch mehr um die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden kümmern“ will. Teil seiner Unternehmensphilosophie ist ein freundlicher, persönlicher Service und publikumsfreundliche Öffnungszeiten montags bis sonnabends jeweils von 7 bis 21 Uhr. Maßstäbe setzen will Jacoby besonders im Frischebereich.
In einem sehr persönlichen Statement sagte er gegenüber dem MARKTSPIEGEL: „Was ich nicht ändern kann, darüber denke ich nicht lange nach. Aber was ich ändern kann, das packe ich an“. So schließt Jacoby nicht aus, bei günstigen Voraussetzungen auch noch einen dritten Edeka-Markt zu übernehmen.