"Die Volksbank gehört zu Lehrte" - Lob zum zehnjährigen Bestehen des Hauptstellen-Neubaues

Die zehn Jahre nach dem Voksbankneubau am Standort August-Bödecker-Platz sind zugleich zehn Jahre bewegender Bankgeschichte: Vorstandsvorsitzender Henning Deneke-Jörens (vorn, links) gab beim Empfang für die am Entstehen des Gebäudes Beteiligten einen bebilderten Rückblick auf einige der wichtigen Stationen. (Foto: Walter Klinger)
 
"Knack den Tresor" mit kleinen Geschenken, Glücksrad und Hüpfburg machten auch bei dem kalten Wetter Spaß. Der Besuch des "Bausparfuchses" (links) erinnerte auch an die genossenschaftlichen Dienstleistungspartner der Volksbank eG. (Foto: Walter Klinger)
Lehrte: Volksbank eG Lehrte |

Guter Besuch bei "Tag der offenen Tür" bei 7 Grad Celsius beweist die Kunden- und Mitgliedertreue

LEHRTE (kl). Kalt und ekliger Nieselregen - ein Wetter also wie bei der Eröffnung vor zehn Jahren. Aber die Kunden und Mitglieder bewiesen mit zahlreichem Besuch des "Tages der offenen Tür" auch zum zehnjährigen Bestehen der Lehrter Volksbank-Hauptstelle am August-Bödecker-Platz im EKZ "Zuckerfabrik" die Treue zu ihrer Bank und der genossenschaftlichen Idee.
"Die Volksbank gehört zu Lehrte. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Lehrter Gemeinschaftslebens und für ihre Aufgaben sehr gut vernetzt", würdigte bei einem kleinen Empfang im Ausstellungsraum des Bankgebäudes der stellvertretende Lehrter Bürgermeister Wilhelm Busch.
Vor zahlreichen Beteiligten an dem Bau des schmucken dreistöckigen Bankgebäudes, das architektonisch - und abends als Blickfang illuminiert - jetzt Lehrtes Mitte prägt, zeichnete Vorstandsvorsitzender Henning Deneke-Jöhrens dessen Entstehen nach, das zugleich für ein gutes Stück Volksbankgeschichte steht. Bereits 1995, als (Zeichen der beginnenden Veränderungen, Anm.d.Red.) Deneke-Jöhrens sein Vorstellugsgespräch für den Bankvorstand in Lehrte hatte, war das Verlassen der für banktechnische Abläufe nicht mehr geeigneten Hauptstelle an der Ahltener Straße ein Thema. 1999 wurden die Planungen konkreter, Deneke-Jöhrens und vor allem das damalige Vorstandsmitglied Horst Klein hatten die Last nahezu unzähliger Vorbereitungsgespräche zu tragen, aber von deren Beginn an auch die volle Unterstützung der Stadt und der damaligen Bürgermeisterin Jutta Voß.
Es war die Zeit, als durch die Nachnutzung der Zuckerfabrik die "Jahrhundertchance" für Lehrte in aller Munde war. "Wir haben aus A + B = ABP gemacht", freut sich Deneke-Jöhrens heute: aus den Standorten Ahltener Straße und Burgdorfer Straße wurde der moderne Neubau an dem nach dem Gründer der Genossenschaftsbank in Lehrte benannten August-Bödecker-Platz.
Wo das Bankgebäude mehr als ein halbes Jahrzehnt den "größten Vorgarten Lehrtes hatte" (Deneke-Jöhrens), zugleich aber mit seiner guten Publikumsfrequenz erfolgreich die Verbindung zwischen den noch auseinander liegenden Lehrter Einzelhandelszentren herstellte.
Erst 2012 dann kam der Einzelhandel selbst mit Rossmann und C&A im benachbarten Gebäudekomplex an der Zuckerpassage hinzu. Heute harmoniert als weiterer Nachbar - dafür gibt es Lob der Volksbank auch an die Stadt - auch das neue Parkhaus architektonisch mit dem Volksbankgebäude.
Während dessen Planungsphase auch die nächste Bankenfusion mit den Volksbanken Pattensen, Springe und Ronnenberg zu bewältigen war, welche die Volksbank eG auf breitere Füße stellte. Und bereits drei Jahre nach der Eröffnung des Gebäudes sorgte die Bankenkrise dann auch für die nächste große Herausforderung.
In den zwei Jahren vor dem jetzigen zehnjährigen Bestehen des Standortes am EKZ "Zucker" wurde schließlich für das nächste Wachsen durch das das Zusammengehen mit Volksbank Hildesheim umstrukturiert - auch im Gebäude selbst, das in der größeren Volksbank eG aber weiter eine der Hauptstellen beherbergt.
Vor dem heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Heike Söhle und dem neuen Vorstandmitglied Volker Böckmann (beide ebenfalls aus Lehrte) gab Deneke-Jöhrens, jetzt Vorstandssprecher der Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen, das Versprechen ab: "Dieses Haus ist voll belegt von unten bis unter das Dach - und wird es auch weiter sein!".
Eine sichere Bank dafür bietet die Treue der Kunden und Mitglieder, die sich trotz des dafür nicht idealen Wetters bei Ein-Euro-Nostalgiepreisen (die komplett für die Lehrter Tafel gespendet werden) aktiv am "Tag der offenen Tür" beteiligten. Bereits anderthalb Stunden nach Beginn mussten am Mittag weitere Steaks vom Fleischer geordert werden, der Kuchen ging bereits vor 16.00 Uhr aus. Und selbst Cocktails wurden fleißig gemixt - wer hätte das bei dem Wetter gedacht!
Glücksrad, Getränke, Bratwurst, Kinderschminken, Hüpfburg und "Knack den Tresor"-Spiel wurden eifrig (und stets gesellig) nachgefragt - nur die Online-Kundenbefragung in einem separaten Raum nicht.
Angesichts der guten Laune der Besucher aber kann das nur heißen: Die Kunden und Mitglieder sind ganz offenbar sehr zufrieden mit ihrer Volksbank mitten in der Lehrter Innenstadt . . .