"Ankommens-Willkomm" in neuer Lehrter Wohn-Heimat

Ankommen in der neuen Wohnheimat mit allen wahlweise buchbaren Betreuungs- und Hilfsleistungen: Eine gemeinsame Adventsfeier mit den ersten Mietern und ihren Angehörigen eröffnete jetzt den Gemeinschaftsraum des besonderen City-Wohnprojektes an der Burgdorfer Straße 63 bis 65. (Foto: Walter Klinger)
 
Nahmen jetzt zum ersten Mal an ihrem künftigen Arbeitsplatz im Gemeinschaftsraum an der Burgdorfer Straße 67 Platz: Dusica Bergmann als 1. Hausdame (sitzend) und Claudia Böker als 2. Hausdame. Beide gehören zum Team der Sozialstation Lehrte, die in dem besonderen Wohnprojekt weitere Betreuungs-, Hilfs- und Pflegeangebote macht, die bei Bedarf zugebucht werden können. (Foto: Walter Klinger)
Lehrte: Wohnprojekt Büchrich KG |

Adventsfeier im (fast) bezugsfertigen Neubau Burgdorfer Straße

LEHRTE (kl). Advent heißt Erwartung und ganz viel hiervon war ganz persönlich bei der gemeinsamen Adventsfeier der ersten Mieter, Bauherrn und Betreiber im City-Neubauprojekt an der Burgdorfer Straße 63 bis 65 in Lehrte zu spüren. Die Mieter, die hier in den nächsten Wochen einziehen werden, hatten noch viele Fragen, besonders an die Sozialstation Lehrte, welche die Hausdamen stellt und individuell wählbare Betreuungsleistungen "nach Wahl" - vom Hausnotruf bis hin zur häuslichen Pflege - anbietet. Nur noch wenige Wohnungen in dem Neubau mit besonderen Wohnformen, darunter auch drei Wohngemeinschaften für Ältere, sind noch frei.
Von der Erwartung zum Ankommen sind die ersten Mieter und ihre Angehörigen bei der gemeinsamen Adventsfeier, mit der zugleich der 100 Quadratmeter große Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss des Hauses an der Burgdorfer Straße 67 eingeweiht wurde, ein gutes Stück näher gekommen, denn ganz viele Fragen konnten hier in geselliger Atmosphäre und in aller Ruhe beantwortet werden.
Karin Kurbjoweit, die Geschäftsführerin des Bauherrn Bührich KG, lud zu Butterkuchen und Kirschtorte (vom nahen Restaurant "Globus international") ein. Sie konnte erfreut berichten, dass damit gerechnet werde, schon im Frühjahr alle Wohnungen belegt zu haben. Nur wenige sind noch frei.
Wilfried Plumhof, Inhaber der das Wohnprojekt betreuenden Sozialstation Lehrte, stellte die 1. Hausdame Dusica Bergmann und die 2. Hausdame Claudia Böker vor. Beide sind ausgebildete Betreuungsfachkräfte und werden ihren (Concierge-)Schreibtisch vor Ort im Gemeinschaftsraum in der Burgdorfer Straße 67 haben.
Zum Aufgabengebiet der Hausdamen gehören die Organisation gemeinsamer Angebote und Veranstaltungen, aber auch Hilfestellungen bei Alltagsaufgaben für die Mieter, darunter auch bei Briefen oder Behördenkontakten. Alle weiter gehenden Hilfen können durch das 80-köpfige Team der Sozialstation (mit Tagespflegestation ebenfalls in der Burgdorfer Straße) realisiert werden.
Das Buchen dieser Hilfen bis hin zur Vollpflege ist indes kein Muss, wie Plumhof zusamen mit seinem Mit-Geschäftsführer Sven Steudte versichert: "Alles ist freiwillig, aber rund-um-die-Uhr verfügbar". Bei ab dem Jahr 2017 nun fünf Pflegegraden statt der zurzeit noch drei starren Pflegestufen bleiben die erforderlichen Leistungen für die Mieter selbst in der Regel kostenlos, erläutert Plumhof: "Wir rechnen mit allen Kassen ab".
Dies gelte auch für die Ausstattung mit einem Hausnotruf, mit dem im Bedarfsfall zu jeder Tages- und Nachtzeit Hilfe aus der Sozialstation in die eigene Wohnung herbei gerufen werden könne. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Sozialstation als anerkannter Pflegestützpunkt fachkundig zu all den Möglichkeiten beraten könne, die jeder Pflegegrad eröffne.
Im Januar 2016 sollen die 22 Wohnungen des Wohnprojektes, in das natürlich auch Jüngere einziehen können, bezugsfertig sein. Auskunft zu den letzten noch freien Wohnungen erteilt gern Karin Kurbjoweit (Telefon 05132/5 50 63, E-Mail: karin@kurbjoweit.de) und steht - wie Wilfried Plumhof von der Sozialstation Lehrte - natürlich gern für weitere und ausführlichere Auskünfte bereit.








Der Bundesrat hat der zweiten Stufe der Pflegereform zugestimmt. Ab Anfang 2017 werden Demenzkranke damit bessergestellt. Auch einige weitere Gesetze passierten die Länderkammer.

Der Bundesrat hat den Weg für die umfassende Pflegereform Anfang 2017 frei gemacht: Die Länderkammer billigte das zweite Pflegestärkungsgesetz, mit dem Demenzkranke künftig den gleichen Zugang zu Pflegeleistungen bekommen wie körperlich Behinderte.
Fünf Pflegegrade statt drei

Mit der Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs werden die drei bisherigen Pflegestufen künftig durch fünf Pflegegrade ersetzt. Bei der Einstufung wird zum Beispiel darauf geachtet, inwiefern sich der Pflegebedürftige noch selbst versorgen kann, wie mobil er ist und wie sein Sozialverhalten ist. Kein Pflegebedürftiger soll durch die Reform schlechter gestellt werden.

Um dies zu finanzieren, steigt der Beitragssatz in der gesetzlichen Pflegeversicherung zum 1. Januar 2017 erneut um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55 Prozent. In einem ersten Schritt waren bereits zum Jahreswechsel zahlreiche Leistungen für die insgesamt 2,7 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland und pflegende Angehörige verbessert worden. Im gleichen Zuge war der Beitragssatz zu Jahresbeginn um 0,3 Punkte gestiegen.

LEHRTE (kl). Komfortabel Wohnen "mittendrin" in zentraler Citylage, das wünschen sich viele. Dies zudem selbstbestimmt auch bis ins hohe Alter - ist das ein unerfüllbarer Traum?
Einem aus dem Strukturwandel auf der "Einkaufsmeile" Burgdorfer Straße erwachsenden Glücksfall ist jetzt ein Wohnprojekt zu verdanken, das neue Wege geht, um diesen Traum mit barrierefreien, gleich auch altersgerecht ausgelegten Mietwohnungen zu verwirklichen.
Mehrere Wohngemeinschaften - auch zu Dritt - sollen hier erfolgreich der Einsamkeit entgegen wirken. Eine Concierge-Station der nahegelegenen Sozialstation Lehrte gibt Alltagsassistenz und vermittelt bei Bedarf weitere Hilfen bis hin zur (Tages-)Pflege mit examinierten Fachkräften. Zudem verhilft ein größerer Raum für Begegnung, Feiern und Veranstaltungen zu zusätzlicher (Wohn-)Gemeinschaft.
Mit den Wohnungen in der Burgdorfer Straße 63 und 65 findet ein großer Teil des Grundstückes des einstigen Möbelhauses Bührich eine zeitgemäße Nachnutzung durch einen Neubau nach den modernen Standards. Um flexiblere Wohnformen zu ermöglichen, kooperieren als Bauherrin die Firma Bührich KG und ihre Geschäftsführerin Karin Kurbjoweit mit bewährten und starken Partnern:
Zum einen mit der Sozialstation Lehrte, die unter der Geschäftsführung von Wilfried Plumhof nur wenige Häuser entfernt nicht nur ihren Sitz hat, sondern dort auch eine Tagespflege-Einrichtung betreibt.
Und auch der Investor der dort erfolgten Umgestaltung des ehemaligen Volksbank-Gebäudes, Roland Gross, bringt sein Know How mit in das zukunftsweisende Projekt mit ein (wer Roland Gross kennt weiß, dass dies stets auch fiskale Vorteile realisiert, Anm.d.Red.).
Für die von der Bührich KG im Rohbau bereits erstellten 22 Mietwohnungen mit einem bis zu vier Zimmern von 40 bis 123 Quadratmetern Wohnfläche wird nicht nur baulich ein hoher Wohnkomfort verwirklicht: Sie sind barrierefrei, teilweise sogar rollstuhlgeeignet, haben sämtlich einen großen Balkon, verfügen über moderne Einbauküche und Geschirrspüler.
Gemeinsam wird auch ein hoher Standard an Wohnkomfort geboten - beginnend mit Treppenhausreinigungsdienst und Hausmeisterservice. Weitere Assistenz für den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner bietet die Concierge-Station, welche die Sozialstation im zentralen Eingangsbereich für die beiden neuen Gebäudeteile in der Hausnummer 67 vorhält. Von hier wird auch der Begegnungs- und Veranstaltungsraum betreut, der ebenfalls mehr Gemeinschaft ermöglicht, als es anonyme Citybauten sonst vermögen.
Durch die Concierge-Station verfügt die Sozialstation über eine Fachkraft vor Ort, die bei Bedarf - rund um die Uhr - alle anderen Leistungen wie Begleitung bei Einkaufs- und Behördengängen, Hilfe im Haushalt, Tages- oder auch ambulante Pflege vermittelt. "Wir arbeiten ausschließlich mit examinierten Fachkräften", ist Geschäftsführer Wilfried Plumhof wichtig, der den Bewohnerinnen und Bewohnern durch einen Servicevertrag Sicherheit für jeden später benötigten Bedarf anbietet.
Beste Vorsorge dafür, möglichst lange in der gewohnten Umgebung wohnen zu können, bieten auch dauerhafte soziale Kontakte. Karin Kurbjoweit ist denn auch besonders stolz auf das Modell des Wohnens zu Dritt, das in mehreren speziell für Wohngemeinschaften konzipierten Wohnungen mit altersgerechtem Bad angeboten wird. Jede/r hat hier in seinem Zimmer sein "eigenes Reich", aber in der gemeinsamen Wohnküche und auf dem Balkon zugleich "familiären" Kontakt auch zu seinen Mitbewohnern - eine WG modernen Zuschnitts.
Selbstverständlich aber können in der Burgdorfer Straße 63 bis 65 auch jüngere Mieterinnen und Mieter ihren Traum vom Wohnen in zentraler Lage im Herzen des Mittelzentrums Lehrte (mit großem Einkaufs-, Praxen- und Gastronomieangebot und Gemeinschaftseinrichtungen wie dem Kultur-Forum, Bus-Ring- und Fernlinie sowie dem Bahnhof in direkter Nähe) verwirklichen.
Im Januar 2016 sollen die 22 Wohnungen bezugsfertig sein. Mit der Vermietung beginnt Karin Kurbjoweit (Telefon 05132/5 50 63, E-Mail: karin@kurbjoweit.de) aber bereits jetzt - und steht - wie Wilfried Plumhof von der Sozialstation Lehrte - natürlich gern für weitere und ausführlichere Auskünfte bereit.