Zuspruch für Dorfladen-"Papst"

Insgesamt 180 Zuhörer ließen sich im Immender Feuerwehrhaus zweieinhalb Stunden von Günter Lühning und Wolfgang Gröll über die Möglichkeiten fpr einen Dorfladen informieren. (Foto: GfI immensen)

Jetzt folgt eine Bürgerbegragung in Immensen

IMMENSEN (r/kl). Seit ihrem Infonachmittag mit Günter Lühning und Wolfgang Gröll ist für die Immenser Initiative klar: "Gemeinsam für Immensen" ist nicht nur ein Motto, sondern auch der Weg hin zu einer Verbesserung der Nahversorgungssituation im Ort.
Gemeinsam mit den beiden Vortragenden Günter Lühning (Vorsitzender der Bundesvereinigung multifunktionaler Dorfläden) und Wolfgang Gröll (Dorfladen Gründungscoach aus Starnberg / "Dorfladen Pabst") gelang den Vertretern
des Vereins "Gemeinsam für Immensen die etwa 180 Zuhörer von dem Konzept "Dorfladen von Bürgern für Bürger" zu überzeugen.
Gebannt lauschten die Immenser zweieinhalb Stunden im Feuerwehrhaus den Vorträgen der beiden Fachexperten und spendeten Zustimmung und Applaus für viele ihrer Kernbotschaften wie:
- "Eigeninitiative statt Unterversorgung!"
- "Sie erwerben keine Anteile um eine monetäre Rendite zu erwirtschaften, sondern Sie investieren in die Lebensqualität des Dorfes!"
- "Tante Emma is Back: Multifunktionale Dorfläden dienen der Sicherung der Nahversorgung und sind eine echte Bereicherung und Stütze für das soziale Gefüge eines Dorfes wie Immensen"
Die Vorträge beinhalteten eine Vielzahl an konkreten Beispielen für
erfolgreich umgesetzte Dorfladenkonzepte in Deutschland und legten einen Schwerpunkt auf den dafür notwendigen Prozess, der nur mit der entsprechenden Unterstützung aus dem Ort erfolgreich umzusetzen ist. Dies stellte auch Jan Lange vom Verein zu Beginn der Veranstaltung noch einmal ganz deutlich heraus:
"Wenn der Wunsch nach einer Verbesserung der Versorgungssituation über die nun folgende Bürgerbefragung im Ort deutlich spürbar wird, die anschließende Machbarkeitsstudie zu dem Ergebnis kommt, dass das Konzept für Immensen wirtschaftlich tragfähig ist, sich genügend Einwohner mit Rat und Tat auch bereits in der jetzt anstehenden Konzeptionsphase einbringen und die politischen Vertreter des Ortsrates vollständig hinter dem Projekt stehen, machen wir weiter!"
Zur Finanzierung der Machbarkeitsstudie hat die Stadt Lehrte bereits einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro bewilligt. Weitere Fördermittel (bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten) stellt die Region Hannover über eine entsprechende Förderrichtlinie in Aussicht, so dass im Optimalfall nur ein kleiner Teil der Kosten aus Eigenmitteln finanziert werden muss.
Bereits direkt nach dem Vortrag verzeichnete der Verein eine Vielzahl an neuen Eintritten. Ebenfalls haben sich spontan etwa 20 Bürgerinnen und Bürger für eine Mitarbeit in dem "Arbeitskreis Dorfladen", der die weiteren Schritte begleiten und umsetzen soll, registriert.
Der Verein "Gemeinsam für Immensen (GfI)" bittet alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich eine Mitarbeit an diesem wichtigen Thema vorstellen können, sich unter info@gemeinsam-für-immensen.de zu melden, bzw. über die Homepage den Kontakt zu suchen: http://www.gemeinsam-für-immensen.de