Wieder Apfelfest auf dem Gut Adolphshof

Herbstliches Fest rund um den Apfel

HÄMELERWALD (r/jk). Zu einem herbstlichen Fest rund um den Apfel lädt wieder Gut Adolphshof in Hämelerwald ein. Am Sonntag, 25. September, gibt es auf dem ältesten Bio-Betrieb der Region von 11 bis 17 Uhr wieder jede Menge Aktivitäten für alle Altersstufen.
Es darf mitgemacht werden: beim Apfelsaftpressen, bei Apfelquiz und Apfel-Stockbraten. Das beliebte Toben im Stroh wird auch nicht fehlen. Die Sozialtherapie Gut Adolphshof lädt zu einem Tag der offenen Tür ein und stellt das frisch bezogene neue Gebäude der Gartenwerkstatt vor. Den ganzen Tag über gibt es ein vielfältiges Programm – darunter Stallführungen, Eurythmie-Probestunde, Märchenerzählen und auch Eselreiten.
Für Obst-Freunde steht wieder Sabine Fortak als Apfel-Fachfrau zur Verfügung und bringt eine große Ausstellung mit alten Apfelsorten mit. Wer wissen möchte, welche unbekannte Sorte im eigenen Garten reift, sollte drei bis fünf sonnengereifte Früchte für die Bestimmung mitbringen. Auch wieder dabei: Der „Most-Express“ aus Hildesheim – eine mobile Presse – macht Station auf dem Adolphshof und bietet für eigene Früchte die komplette Verarbeitung direkt vor Ort an. Er kommt übrigens am 12. und 25. Oktober noch einmal auf den Adolphshof.
Obstbäume zum Pflanzen bringt die bio-zertifizierte Baumschule Dr. Ute Hoffmann aus Asendorf bei Bremen mit. Der Spezialbetrieb für alte historische Sorten hat inzwischen daheim 550 Sorten im Angebot.
Auch wieder mit dabei: die Nabu-Ortsgruppe Burgdorf – Lehrte—Uetze, der BUND mit dem Thema Streuobstwiesen, der Kräuterbetrieb „Weissdorngarten“ aus Sehnde und Imker Jürgen Streichert aus Ilsede. Und beim Imbiss aus hofeigenen Produkten spielt neben Bratwurst und traditioneller Kürbissuppe natürlich der Apfel eine Hauptrolle: als Saft, Punsch oder Kuchen.
Auf Gut Adolphshof gibt es mehr als 700 Obstbäume mit alten Sorten auf Wiesen und an den Alleen. Sie bilden jedes Jahr ein fruchtiges Unterrichts-Thema für viele Schulklassen.