Weihnachtsmarkt Sievershausen bei Sonnenschein

Der Schauspielnachwuchs der "Brummerbühne" feierte Premiere mit dem halbstündigen Stück „Olaf und der Unhold“. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Lehrte: Ev.-luth. Martinskirchengemeinde Sievershausen |

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Mehr als zehn örtliche Vereine und Verbände beteiligten sich

SIEVERSHAUSEN (hdb). Dauerregen drohte diesmal nicht. Vielmehr hat den vierten Sievershäuser Weihnachtsmarkt in diesem Jahr die Sonne von (fast‘) blauem Himmel begünstigt. Geschätzt mehr als 1.500 Besucher strömten zur St. Martinskirche und dem abwechslungsreichen Budenrund.
Etwa ein Dutzend Vereine und Verbände, darunter die Landfrauen, der Heimatbund und der Gesangverein, bildeten am 1. Advent den Platz für ein ungetrübtes Vergnügen, zumal auch der Bauzaun um die zwischen für 500.000 Euro sanierte Kirche entfernt werden konnte. Das Sanierungsprojekt, das aus Zuschüssen, Spenden und Darlehen finanziert wird, ist aber noch nicht ganz abgeschlossen.
Die für etwa 100.000 Euro gebraucht gekaufte Orgel ist erst zu einem geringen Anteil bezahlt. Deshalb wird der Erlös des Weihnachtsmarktes auch zum größten Teil für das frisch installierte Instrument verwendet, für das laut Reinhard Kühn, dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes derzeit ein Hauptorganist gesucht wird. Bis dieser gefunden sein wird, wird eine Organistin aus dem Nachbarort Arpke aushelfen.
Kinder konnten nach Herzenslust basteln oder sich die Aufführung „Olaf und der Unhold“ der Brummer-Bühne, inszeniert von Bianca Schäffer, im Antikriegshaus ansehen.
Selbst der Weihnachtsmann machte einen kurzen Abstecher und zog die Jüngsten in seinen Bann. Eine Fotoausstellung mit Bildern vom Dorffest ließ Erinnerungen wach werden, während singende und tanzende Kinder die vielen hungrigen Gäste in der Kaffeestube unterhielten, motiviert und begleitet von Inken Kinder.
Da das Baugerüst nicht mehr, wie im Vorjahr, zur Verfügung stand, musste die Kirchengemeinde als Mitveranstalter des 4. Weihnachtsmarktes, der inzwischen zu einer Institution im Dorfleben gewachsen ist, auf Blasmusik vom Kirchturm verzichten.