Voler Saal in Lehrte für den Bestsellerautor

Vor 180 Besucher/innen las Bestsellerautor Hanns-Josef Ortheil aus seinem neuesten Werk „Was ich liebe und was nicht“. (Foto: Dana Noll)
Lehrte: Städtische Galerie |

Ein Beitrag von Dana Noll: Hanns-Josef Ortheil: „Was ich liebe und was nicht“

LEHRTE (dno). Bereits seit vier Jahren lädt die Stadt- und Schulbibliothek Lehrte zu Lesungen für Erwachsene ein. Dabei orientieren sich die Gastgeber an den Büchern, „die immer stark nachgefragt werden.“ Krimis, Thriller und Autobiographien stehen dabei ganz oben auf der Liste.
So auch bei der Abendlesung mit Hanns-Josef Ortheil in der Städtischen Galerie. Vor ausverkauftem Haus (mehr als 180 Besucher/innen!) las der Bestsellerautor aus seinem neuesten Werk „Was ich liebe und was nicht“, vor.
Dabei ließ er die aufmerksamen Zuhörer/innen an seinen ganz eigenen und zentralen Fragen des Lebens teilhaben - wie Freundschaft und Liebe, Musik und Kunst, Gemeinschaft und Alleinsein.
Mit seinen autobiographischen Essays, versuchte er die Zuhörer/innen zu inspirieren, selbst über diese Fragen nachzudenken und auch zu animieren, eigene, kleine Texte zu Papier zu bringen – natürlich mit der ganz eigenen Sicht auf diese Fragen.
„Was ich liebe und was nicht, ist ein Buch über meine literarische Lebenskunst – ein Werk über die Kunst, ein Leben zu führen“, so Hanns-Josef Ortheil, „Es ist ein Buch, dass auf besonders intensive Lebensmomente zurückblickt, aber auch Pläne, Wünsche und Träume für die Zukunft entwirft.“
Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren und studierte nach dem Abitur Kunstgeschichte in Rom und später an den Universitäten Mainz, Göttingen, Paris und Rom Musikwissenschaft, Philosophie, Germanistik sowie vergleichende Literaturwissenschaft. Während des Studiums arbeitete er als Film- und Musikjournalist
Heute ist er Schriftsteller und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Einem großen Publikum wurde er insbesondere durch seine Romane „ Die Moselreise“ (2010) und „Die Berlinreise“ (2014) bekannt. Seine Werke wurden mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis 2016 in Hamburg.
Wer also erfahren möchte, warum der Autor Frühstücksbuffets hasst oder beim schreiben ausschließlich Klaviermusik hört, dem sei der Weg in die Bücherei empfohlen. „Bei uns ist das Buch ausleihbar“, so Ingrid Klug, Leiterin der Stadt- und Schulbibliothek Lehrte.