Vier tolle und erlebnisreiche Tage beim Schützenfest in Ilten

Das ganze Dorf war auf den Beinen: Auf einem Festwagen im Schützenausmarsch feierten auch die Frauenfußballerinnen den Aufstieg in die Bezirksliga. (Foto: Walter Klinger)

Nach Werbung bei Facebook regierte kurz aber auch das Faustrecht

SEHNDE/ILTEN (r/kl). Vier Tage wurde das Schützenfest in Ilten gefeiert – nicht ganz ohne Regen und nicht ganz ohne Ärger, aber mit rekordverdächtigem Besuch!
Nun haben auch in Ilten die Anwohner des Schützenplatzes wieder Ruhe: Vier Tage Volks- und Schützenfest sind vorüber. Die Schützen und die Schausteller hatten ein breit gefächertes Angebot vorbereitet. Von Kaffee und Kuchen und einem Preisschießen für die Jüngsten über das morgendliche Wecken der Einwohner durch den Spielmannszug und ein mehr als zweistündiges Konzert von sieben Musikzügen bis hin zu Ehrungen für erfolgreiche Schützinnen und Schützen aller Abteilungen einschließlich der behinderten Sportler und vergünstigtem Fahrspaß an den Fahrgeschäften der Schausteller reichte das Programm.
Dieses Angebot nahmen Gäste aus der Ortschaft sowie der Umgebung gern an. An den ersten beiden Abenden forderten die tanzwilligen Gäste den DJ Volker Pietsch gleich dergestalt, dass er sich teilweise nur noch mit handgeschriebenen Zetteln verständlich machen konnte, denn seine Stimme hatte er offenbar auf dem Tanzboden verloren.
Der Musiker hatte mit seinen Mitstreitern im sozialen Netzwerk Facebook für die Veranstaltung geworben – große Schar an Gästen am Freitag- und Sonnabendabend zeigte, dass er damit den richtigen Draht zu seinem Publikum gefunden hatte.
Scheinbar ist es unabdingbar, dass bei solch einer Großveranstaltung auch die Polizei nicht entbehrlich ist, denn ohne zwei kleine Zwischenfälle, die glücklicherweise nach dem Faustrecht entschieden wurden, ging es auch in Ilten nicht.
Und auch nicht ohne Regen. Am Sonnabend kühlte leichter Nieselregen die Gemüter der feiernden. Am Montagnachmittag, als Schützen und Musiker um Dorf ausgerückt waren, um den Majestäten die Ehrenscheiben an die Hauswände zu nageln, wichen die Aktiven dem Regen jedoch gekonnt aus.
Am letzten Fest-Tag überreichte Dr. Jan Cornelsen überreichte im Namen der Familie Wahrendorff auch im 125. Jahr des Bestehens des Klinikums Wahrendorff den Dr. Rudolf-Wahrendorff-Gedächtnispreis. Gewinnern ist in diesem Jahr Anke Wegner. Sie hatte sich einen Sonnenschirm und eine Gartenliege ausgesucht. Cornelsen bestand nicht darauf, die Originale überreichen zu wollen, sondern übergab eine Miniaturausgabe an die strahlende Siegerin.