Viel Hilfe im Bananenkarton für Belarus und Moldawien

Seit Jahren gehen von Arpke aus in Bananenkartons gesammelte Hilfsgüter nach Belarus und Moldawien (hier ein Foto vom Zusammenstellen der Kartons zu Transportgebinden). Der nächste Transport ist wieder im Sommer geplant. (Foto: Humhil Arpke)

Arpker Aktion beendet - Neue Hilfsgüter-Sammlung im Sommer

LEHRTE/ARPKE (r/kl). Elektronik kann hilfreich sein, am Besten ist aber stets die ganz persönliche Hilfe: Dies bewies sich erneut beim diesjährigen, von der Arpkerin Almuth Müller als Sammelstelle für Humanitäre Hilfe Osteuropa organisierten Hilfstransport für Belarus/Moldawien. Durch Steuerzeichen in der Ankündigung, die unser Computersystem nicht verstand, druckten wir in der vergangenen Woche ein falsches Datum für diese Aktion aus, die zu diesem Zeitpunkt aber bereits erfolgreich abgeschlossen war. Mit großem Dank für die erneute Resonanz verbindet Almuth Müller deshalb diesesmal die Bitte, voerst keine Pakete mehr bei ihr abzugeben.
Die Sammlung der Hilfsgüter auf dem Kirchgrundstück der Selbständigen evangelisch-lutherischen Kirche (SELK), Hauptstraße 34 in Arpke, ist bereits beendet. Einige von außerhab, die hier ihre "Hilfe im Bananenkarton" abgeben wollten, waren nicht nur durch die Termin-Computerpanne irritiert: "Ich habe festgestellt, dass es am Arpker ,Kreisel' gar kein Strassenschild mit der Bezeichnung ,Hauptstraße' gibt und die Leute sehr umhergeirrt sind, weil diese Kirche auch keinen Turm hat", berichtet Almuth Müller.
Dennoch fanden viele den Weg: "Es wurde sehr viel gespendet, sodass der große Hänger vom grünen Zentrum ,Arkadia' nicht ausreichte und auch der Transporter noch fast voll wurde. Geschätzt waren es etwa 280 volle Bananenkartons (10 Europaletten mit je 4 x 7 Kartons) und obendrauf noch mehrere Kinderräder, ein Schaukelpferd, zwei Roller, drei Rollaroren, ein Toilettenstuhl, zwei Kinderwagen und eine Menge Säcke mit Bettdecken", dankt Almuth Müller.
An Geldspenden kamen dagegen nur 375 Euro und damit die Hälfte der Transportkosten nach Belarus oder Moldawien zusammen. Die Hilfsgüter können im Uelzen darum auch erst verladen werden, wenn andere Menschen Geldspenden geben.
"Ich denke, dass ich in den Sommerferien wieder eine Woche lang Hilfsgüter annehmen werde, denn dann kann ich den Transporter von Arkadia wohl wieder bekommen", gibt Almuth Müller aber auch den SpenderInnen eine Perspektive, die durch das im Monat überrutschte Datum oder fehlende Straßenschild mit ihren Hilfspaketen dieses Mal nicht zum Zuge kamen. Gerade die aktuelle Berichterstattung über die Situation in den Staaten um Rußland hat zweifellos viele Herzen erreicht. Auch die Transporte der "Humanitären Hilfe Osteuropa" kommen an - damit das bei der nächsten Aktion auch bei der Ankündigung so ist, wird auch diese (an unsere Redaktion) persönlich übergeben . . .