Verträge für Feuerwachen-Neubau sind unterzeichnet

Sie soll die Arbeits- und Einsatzmöglichkeit der Lehrter Ortsfeuerwehr für 40 Jahre sichern: Stadtbrandmeister Jörg Posenauer (links) und Bürgermeister Klaus Sidortschuk vor der Planansicht der neuen Feuerwache. (Foto: Walter Klinger)
Lehrte: Feuerwehrhaus Lehrte |

Festpreis 19 Millionen inklusive Baubetriebshof und Werkstätten

LEHRTE (kl). Nach einem über anderthalb Jahre vertraulich durchgeführten Bieterverfahren hat Bürgermeister Klaus Sidortschuk am Donnerstag die Verträge für die Erstellung und anschließenden Instandhaltung der neuen Feuerwache mit städtischem Baubetriebshof und Werkstätten unterzeichnet. Den 60 Bauhofmitarbeitern und Mitgliedern der Orts- und Stadtfeuerwehr wurden anschließend die Pläne vorgestellt.
Baubeginn soll bereits im Oktober sei. Erstellt werden die mehr als 7.000 Quadratmeter Nutzfläche zum Festpreis von 19,37 Millionen Euro bis Mitte April 2019. Für weitere 20 Jahre übernimmt die Arbeitsgemeinschaft aus dem Bauunternehmen Carl Schumacher AG aus Wolfenbüttel und Frauenrath Baukonzept aus Heinsberg auch die Instandhaltung (nebst Hausmeister) und wird dafür in den ersten sechs Jahren jeweils mit 183.681 Euro, danach pro Jahr mit 303.401 Euro entlohnt.
Stadt und Feuerwehr hatten die Funktionalität der Gebäude vorgegeben, die zunächst vier mitbietenden Firmen die in mehreren Bieterrunden optimierte Planung erstellt.
Berücksichtigt ist bereits der Raumbedarf für bis zu elf künftige hauptamtliche Gerätewarte, die einmal als Erstangriffstrupp die zurzeit noch gefährdete Tageseinsatzbereitschaft sicherstellen sollen.
Auch die Tauchergruppe, Übergaberäume für zu wartende Geräte auch von den übrigen Ortsfeuerwehren, ein Büro der Stadtfeuerwehr und ein bei besonderen Einsatzlagen als Einsatzstab oder Sammelunterkunft nutzbarer Mehrzweckraum gehören zu dem auf 40 Jahre Nutzungsdauer ausgelegten zweistöckigen Neubau. Die bisherigen Fahrzeughallen nutzt der Baubetriebshof, alle anderen Gbäude an der Schützenstraße 49 werden in zwei Bauabschnitten neu ersetzt. Die Werkstätten werden gemeinsam genutzt.