Steinwedeler tafelten gesellig "lang" und für den guten Zweck

Tisch-an-Tisch füllte sich bei Aktionsbeginn die überlange Steinwedeler Dorfstraße sehr schnell - zum Teil sogar mit dem guten Sonntagsgeschirr eingedeckt. (Foto: privat/Zilz)

„Tischlein-Deck-Dich“ in der Dorfstraße

STEINWEDEL (r/kl). Am vergangenen Sonnabend lautete das Motto in der Steinwedeler Dorfstraße „Tischlein-Deck-Dich“. Mitten im "Paradies" verwandelte sich die Straße in eine Picknickmeile.
Der Wunsch des Organisationsteams war es, dass die Einwohner Steinwedels gemeinsam an einer langen weißen Tafel speisen, sich unterhalten, neue Leute kennenlernen und bekannte Gesichter wiederzusehen. Ab 14.00 Uhr reisten die ersten Bewohner mit ihren Tischen, Stühlen, Bänken, Besteck, Geschirr und Verpflegung an. An einigen Tischen konnte man auf der weißen Tischdecke sogar das gute Sonntags-Geschirr, Kerzenhalter und Blumenschmuck entdecken.
Auch die Auswahl an verschiedensten Speisen und Getränken war groß. Während die Erwachsenen von Tisch zu Tisch wanderten, um sich zu unterhalten, nutzen auch die Kinder das schöne Wetter und malten beispielsweise kleine Kunstwerke mit Kreide auf die Straße.
Die Premiere der Aktion „Tischlein-Deck-Dich im Paradies“ war somit mehr als erfolgreich, teilgenommen haben immerhin knapp 300 Leute. Es gab viele positive Rückmeldungen, weshalb das Organisationsteam diese Aktion gerne im nächsten Jahr wiederholen möchte, um das Miteinander im Dorf zu unterstützen und zu stärken.
Neben dem Picknick bei strahlendem Sonnenschein, sollte die Aktion auch dazu genutzt werden, Menschen zu unterstützen, die sich mit dem Thema Krankheit und Tod auseinander setzen müssen.
Deshalb wurden Spenden für das Abschiedszimmer für todkranke Frühchen und Neugeborene in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gesammelt. Die „Spendenkanne“ füllte sich im Laufe des Tages immer weiter und es kam eine stattliche Summe zusammen, die nun der MHH übergeben werden kann.
Die Organisatoren bedanken sich herzlich für jeden Besucher, die netten Gespräche und vor allem die Spenden.