Standfest und sicher: Neue Tribüne für Fußball-C-Platz am Stadion Lehrte

Der Vereinsvorsitzende Ulf Meldau (von rechts) und der städtische Sportdezernent Uwe Bee freuen sich bei der offiziellen Freigabe über die für beide Seiten gute Zusammenarbeit - und dankten insbesondere den ehrenamtlichen Helfern wie Erich Schindler und Klaus Bembek (4.v.re.). (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Stadt baut - SV 06 Lehrte hilft mit Eigenarbeit und Material

LEHRTE (hdb). Der Zahn der Zeit hatte längst an der alten Stehtribüne genagt – und die Stadt in die Verkehrssicherheitspflicht genommen. Neue Stufen und Barrieren waren die beste Lösung für die Anlage auf dem C-Fußballplatz am Stadion Am Pfingstanger. Die fünfstufigen Stehränge erstrahlen nun in frischem Glanz.
Allerdings fielen den Umbauarbeiten, die etwa sechs Wochen dauerten und in die spielfreie Zeit gelegt worden waren, die Stehplätze auf der Gesamtlänge des Rasenplatzes zum Opfer. Die neue Tribüne ist nur noch etwa 30 anstatt rund 100 Meter lang.
Trotzdem ist sich der auch für den Sport zuständige städtische Dezernent Uwe Bee sicher: „Das ist jetzt viel schöner, auch wenn wir aus einer großen Tribüne eine kleine gemacht haben.“
Bei der offiziellen Inbetriebnahme erinnerte er auch an die Verkehrssicherheitspflicht der Kommune, die künftig entfallen werde – und die Stadt immerhin rund 4.500 Euro pro Jahr gekostet hat.
Dankbar für die Maßnahme, welche die Volksbank finanziell unterstützte, zeigte sich der seit 2004 amtierende Vorsitzende des SV 06 Lehrte, Ulf Meldau, der sowohl die städtischen Leistungen im Wert von 8.500 Euro als auch die Eigenleistungen der Vereinsmitglieder Klaus Bebeck und Erich Schindler würdigte.
Vom Baubetriebshof legte die Kolonne für die Straßenunterhaltung mit Bernd Bohlemann, Wolkow Stark, Alexander Galliert und Boris Katschkowski maßgeblich Hand an.
Der SV 06 steuerte auf Vereinskosten auch gleich noch eine neue Barriere bei, so dass Meldau strahlend lobte: „Das kommt dabei heraus, wenn Stadt und Vereine zusammenarbeiten.“