SPD: "Zukunftsfähige Lösung für das Klinikum in Lehrte und in Großburgwedel"

Die in den vergangenen Jahren modernisierten Operationssäle und die neue Aufwachstation (unser Foto) im Krankenhaus Lehrte sollen entfallen. (Foto: Archiv/Walter Klinger)
Lehrte: Klinikum Region Hannover Lehrte |

Regions-SPD für Neubau Burgwedel, Dialyse und Geriatrie in Lehrte

LEHRTE/REGION (r/kl). Zur Diskussion um die weitere Umsetzung der „Medizinstrategie 2020“ im Klinikum Region Hannover haben sich jetzt die Regions-SPD und die SPD-Fraktion in der Regionsversammlung für einen Klinikums-Neubau in Burgwedel ausgesprochen. In Lehrte (derzeit 163 Betten) soll die Dialyse-Station verbleiben und der Standort durch einen Schwerpunkt Geriatrie mit etwa 50 Betten aufgewertet werden. Chirurgie und Operationssäle in Lehrte entfallen.
Dazu erklärten jetzt Dr. Matthias Miersch, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Region Hannover, und Silke Gardlo, Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion:
"Mit großer Zufriedenheit stellen wir fest, dass auf dem Weg zu einer nachhaltigen Lösung für das Klinikum Region Hannover die Weichen weiterhin richtig gestellt werden. Unser erklärtes Ziel war es von Anfang an, im Sinne einer bestmöglichen gesundheitlichen Versorgung für die Menschen in der Region Hannover gut erreichbare Krankenhäuser in der Region zu erhalten.
Das ist ein zentraler Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge, für den die SPD in der Region Hannover steht. Gleichwohl ist klar, dass es strukturelle Veränderungen braucht, um dauerhaft zukunftsfähig zu bleiben. Das ist ein schwieriger und verantwortungsvoller Prozess, der sich aus unserer Sicht am Ende lohnen wird.
Im Rahmen der „Medizinstrategie 2020“ wird intensiv daran gearbeitet, dass dabei durch Weiterentwicklung und Spezialisierung der Standorte Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung auch für die Zukunft sichergestellt sind. Die Geschäftsführung erarbeitet derzeit ein Konzept, das den Erhalt und die Stärkung der Krankenhäuser in Lehrte und Großburgwedel vorsieht.
Wir sehen den Vorschlägen mit Spannung entgegen und werden sie im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren".