Seit 25 Jahren Begleitung bei Krankheits- und Sterbeleid auch in Lehrte und Sehnde

Bildunterschrift hinter dem Text!!! (Foto: Ambulanter Hospizdienst)

Ambulanter Hospizdienst begeht Jubiläum in allen vier Kommunen

ALTKREIS BURGDORF (r/kl). Seit 25 Jahren begleiten ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen des Ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze Schwerkranke, Sterbende und Trauernde. Der Hospizdienst berät Menschen, bietet Begleitungen, offene Treffen und Selbsthilfegruppen.
Mit vier Veranstaltungen feiert die Hospiz-Stiftung dieses Jubiläum. Den Auftakt bildet der Festgottesdienst in der St. Pankratiuskirche Burgdorf am Sonntag, 20. September 2015, ab 10.00 Uhr. „Der Festgottesdienst bildet den Rahmen für ein umfassenden Dank an die über 35 ehrenamtlich Mitarbeitenden, ohne die es den Dienst nicht gäben würde“, so der Vorsitzende der Stiftung Hartwig Laack:
„Wir würden uns freuen, wenn viele Besucher zu unserem Festgottesdienst kommen, um den Hospizdienst und seine Mitarbeiter/innen genauer kennen zu lernen.
Fortgesetzt wird das Jubiläum mit einer Veranstaltung für Unterstützer des Hospizdienstes in Lehrte im Oktober und einen Märchenabend in Uetze im November. Ein Benefizkonzert in der Barockkirche in Ilten wird im Dezember den Abschluss der Jubiläumsveranstaltungen bilden.
Die Endlichkeit des Lebens ist das ganze Jahr über gegenwärtig, Krankheit und Sterben sind nicht von Jahreszeiten abhängig. Auch oder gerade in der Sommerzeit, wenn andere Menschen Urlaub machen, brauchen Betroffene in dieser oft schwierigen Lebenslage Unterstützung.
Ambulante Hospizdienste stehen mit ihren Angeboten der Sterbe- und Trauerbegleitung ganzjährig zur Verfügung. Für die ehrenamtlich Mitarbeitenden ist die fortlaufende Fortbildung und Vorbereitung für diese Aufgabe selbstverständlich.
Der Ambulante Hospizdienst Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze praktiziert ein Ausbildungsmodell, mit dem die Ehrenamtlichen über ein Jahr in den Bereichen Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz geschult und weitergebildet werden. Dazu gehört das jährlich durchgeführte Wochenende, dieses Mal im Sommer, in einem auswärtigen Tagungshaus. Das Seminar gibt den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gelegenheit, sich nachhaltig mit einem grundlegenden Thema der Hospizarbeit auseinanderzusetzen und gleichzeitig für ihre Arbeit Kraft zu schöpfen.
Die Bereitschaft zum Lernen miteinander und voneinander ist die wichtigste Voraussetzung für die ehrenamtliche Tätigkeit im Hospizdienst, der schwer kranke, sterbende und trauernde Menschen begleitet und auch die Angehörigen berät.
„Betroffene haben einen Anspruch auf eine qualifizierte Unterstützung,“ so Manuela Fenske-Mouanga, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze, „sie sollen die Gewissheit haben, dass alle unsere Mitarbeitenden den Herausforderungen ihrer Aufgaben in der Begleitung von Sterbenden und Trauernden gewachsen sind.“
BILDUNTERSCHRIFT:
Mitarbeiter/innen des ambulanten Hospizdienstesbeim Seminar im Tagungshaus in Springe. Stehend, v.l.: Sigrid Bruncke (Burgdorf), Kirsten Jagau-Brinkmann (Burgdorf), Gisela Hauschild (Burgdorf), Karl Wenning (Burgdorf), Anke Ahlswede (Sehnde), Kerstin Armbrust (Burgdorf), Karla Scholz (Lehrte), Wolfgang Lütge (Uetze), Manuela Fenske-Mouanga (Burgdorf), Jens Schumacher (Uetze), Luzie Dominik (Lehrte), Edda Hoffmann (Lehrte), Karin Judel (Uetze), Manfred Schmidt-Kirchner (Sehnde), Gabriela Reichardt (Lehrte), sitzend, v.l.: Brigitte Reddersen (Uetze), Brunhilde Monecke (Burgdorf), Brigitte Brauer (Burgdorf). Auf dem Foto fehlen: Ruth Agnes Rehrmann (Lehrte) und Werner Feuge (Isernhagen). Foto: Ambulanter Hospizdienst