Schüler/innen wurden in den Ferien zu Synchronsprechern

Schüler/innen und Student/innen arbeiteten in den Ferien an einem Gemeinschaftsprojekt zur Trickfilm-Synchronisation. (Foto: Dana Noll)

Ein Beitrag von Dana Noll - „Tricki“ begeisterte im Rahmen der FerienCard Lehrte 2016

LEHRTE (dno). Im Rahmen der FerienCard konnten die Schüler/innen in Lehrte in diesem Sommer zahlreiche sportliche, kulturelle oder kreative Angebote nutzen. Darunter zum ersten Mal, die Synchronisation von Trickfilmen.
„Das hat irre Spaß gemacht, war aber gar nicht so einfach“, so der allgemeine Tenor der 12 Mädchen und Jungen, die das Angebot „Tricki“ in den Sommerferien gewählt hatten. In dem dreiwöchigen Kooperationsprojekt des Tolstoi Hilfs- und Kulturwerkes Hannover, der Leibniz Universität Hannover sowie der Stadt Lehrte wurden drei Trickfilme von den Kindern im Alter von acht bis elf Jahren selbst eingesprochen. Fast 6.000 Euro wurden dafür aufgewendet.
Betreut wurden sie dabei von Student/innen der Leibniz Universität Hannover aus dem Bereich Lehramt. „Die Kinder waren mit großer Begeisterung und Engagement dabei“, so Jana Mauer. „Das so viele Jungen ebenfalls Interesse an diesem Projekt zeigten, hatten wir nicht erwartet“, fügt Kira Varnhorn hinzu, „Alle zeigten sich sehr fair und teamfähig.“
Im Rahmen einer öffentlichen Vorführung im "Anderen Kino" in Lehrte präsentierten die Schüler/innen vor einem großen Publikum aus Familie und Freunden, das Ergebnis ihrer „schweißtreibenden Sprechübungen“. Nach kleinen technischen Problemen, hieß es endlich „Vorhang auf und Film ab“!
Drei kurze, russische Trickfilme wurden gezeigt, die für das Projekt vorher aufgearbeitet und übersetzt wurden. Hauptdarsteller waren hierbei, ein pfiffiger Affe, eine lustige Boa, ein niedlicher Elefant und ein plappernder Papagei. Mit Bravour meisterten die kleinen Künstler/innen die Filmsynchronisation und bekamen einen Riesen-Applaus vom Publikum.
Die insgesamt fast 13 Stunden Arbeit im Schülercafè in der Friedrichstraße hatten sich bezahlt gemacht. Besonders Leonie zeigte sich selbstbewusst „Autogramme gibt es später.“
„Das Projekt ist schon etwas Besonderes. Unser Ziel war es, Kinder für kulturelle Arbeit zu begeistern“, so Stadtjugendpflegerin Julia Michaelis. Ob das Synchronisationsprogramm auch in den nächsten Ferien angeboten wird, ist noch nicht entschieden. Wenn es nach den Kinder geht, dann „auf jeden Fall!“