Schirmherr Mirko Slomka überreicht 1. Preis an TSG-Kickboxen

Schrimher Mirko Slomka (v.l.) übergab den 1. Preis (bronzener "Stern des Sports) an Kai Fach, Bernhard Hebbelmann und Wilfried Herzberg von der TSG Ahlten. Joachim Brandt, Vorsitzender des Regionssportbundes Hannover, und Voksbank-Prokurist Andreas Heger waren die ersten Gratulanten. (Foto: Voba eG)

Volksbank und Sportbünde zeichnen "Sterne des Sports" aus

LEHRTE/HILDESHEIM (r/kl). Seit 13 Jahren zeichnen die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund Vereine aus, die sich weit über den leistungsbezogenen Sportbetrieb hinaus in ihrer Region engagieren.
Von Anfang an waren die Volksbanken vor Ort mit der Auszeichnung „Sterne des Sports“ in Bronze als erste Ebene des Bundeswett-bewerbs dabei. Mit dem Regionssportbund Hannover und dem Kreissportbund Hildesheim wurden auch in diesem Jahr Ausschreibung, Jurierung und Preisübergabe gemeinsam vorgenommen.
Die Schirmherrschaft übernahm zum zweiten Mal der Fußballtrainer Mirko Slomka. Drei Vereine aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank eG, die sich durch großes sportliches, soziales und ehrenamtliches Engagement auszeichnen, konnten aus seinen Händen die „Sterne des Sports“ in Bronze entgegennehmen.
Michael Wittkopp, Prokurist der Volksbank eG, begrüßte die Teilnehmer und gab allgemeine Informationen zum Wettbewerb. Joachim Brandt vom Regionssportbund Hannover schilderte den Ablauf der diesjährigen Jurysitzung.
Dann wurde es spannend. Alle Vereine, die sich um den „Stern des Sports“ beworben hatten, waren zur Preisübergabe eingeladen. Niemand wusste, welcher Verein hier und heute ausgezeichnet werden würde.
Den ersten Preis erhielt die Turn- und Sportvereinigung (TSG) Ahlten von 1896. Mit dem Projekt „Aufbau einer Kickboxgruppe“ wurde der Verein mit dem großen „Stern des Sports“ und 1.500 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Joachim Brandt stellte auch diesen Verein vor.
Das Kickboxen wird alters- und geschlechtsübergreifend angeboten, verschiedene Kulturen werden integriert, auch die Trainer haben zum Teil einen Migrationshintergrund. Außer dem Spaß am Sport bietet das Kickboxen zusätzlich den Vorteil der Gewaltprävention.
Als Besonderheit in diesem Jahr konnte sich die Jury nicht entschließen, einen dritten Platz zu vergeben und vergab von daher zweimal den 2. Platz.
Nachdem er also im Vorjahr den dritten Preis erreicht hatte, entschied sich die Jury in diesem Jahr für einen zweiten Platz: Der „Verein für Schwimmsport in Hildesheim“ wurde mit einem kleinen „Stern des Sports“ und 1.000 Euro ausgezeichnet.
Den zweiten 2. Preis, ebenfalls einen kleinen „Stern des Sports“ und 1.000 Euro, gewann der FC Bennigsen von 1919. Hier hatte sich die Tischtennisabteilung mit ihrem besonderen Engagement für Flüchtlinge und Menschen mit Handycap beworben. So werden Trainer qualifiziert und Flüchtlings- und Inklusionskinder können das Tischtennisabzeichen erwerben.
Bewerben für „Sterne des Sports“ können sich alle Sportvereine, die sich in besonderem Maße für gesellschaftlich bedeutsame Aufgaben engagieren. In folgenden Kategorien waren Bewerbungen möglich: Kinder und Jugend, Familie, Senioren, Gesundheit und Prävention, Integration, Ehrenamtsförderung, Gleichstellung von Männern und Frauen, Vereinsmana-gement, Umweltschutz sowie Leistungsmotivation. Die Auszeichnung steht im Rahmen der Kampagne „Sport tut Deutschland gut.“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Im nächsten Jahr wird der Wettbewerb „Sterne des Sports“ vom 3. April bis 30. Juni 2017 ausgeschrieben. Neu ist, dass die Bewerbungen ausschließlich digital erfolgen müssen. Die Standardisierung der Bewerbungen führt zu einem hohen Maß an Transparenz und Chancengleichheit für die Vereine. Informationen über den Wettbewerb gibt es dann außer über die Internetadressen www.vb-eg.de und www.sterne-des-sports.de auch über facebook, Twitter und Instagram.
„Einer guten Tradition folgend, haben wir uns auch in diesem Jahr entschieden, diese Auszeichnung für die Vereine unseres Geschäftsbereichs auszuschreiben. Wir fördern damit auf einer weiteren Ebene das hohe ehrenamtliche Engagement und die große Bereitschaft der Menschen in den Vereinen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen", sagte Michael Wittkopp im Rahmen der Preisverleihung. Er betont: „Für die Volksbanken Raiffeisenbanken ist das bürgerschaftliche Engagement, wie es sich gerade im Vereinssport manifestiert, seit jeher Teil des genossenschaftlichen Selbstverständnisses.“