Samstag HipHopJam mit grandiosen Künstlern im "Hinterhof" Arpke

Rapper "Mr. Moon" bietet das ganze Paket also: Flow, Stimme und Message! (Foto: Mr. Moon)
 
"CHEZZ.One": Die vollbärtige, Rucksack tragende und stets freundliche Hälfte von "Chezz&DAM" bringt euch den Boom Bap Sound auf die Stage (Foto: CHEZZ.One)
Lehrte: Jugendtreff Hinterhof Arpke |

Lokale Rapper von "Daily Concept" und "OpenMic" für die Besucher

LEHRTE/ARPKE (r/kl). Der Jugendtreff "Hinterhof" Arpke veranstaltet am Samstag, 13. Oktober, eine HipHopJam mit grandiosen Künstlern aus dem Hause "Daily Concept" und aus der Region. Die Türen öffnen sich um 19.00 Uhr und der Beginn ist für 19.45 Uhr angepeilt.
Durch den günstigen Eintritt von fünf Euro hofft der Jugendtreff auf rege Beteiligung, da bei Livekonzerten dieser Künstler für Gewöhnlich höhere Preise angesetzt sind.
Das Konzert ist eine Empfehlung sowohl für Freunde von rollenden, atmosphärischen Beats, als auch für Hörer die offen für Innovationen sind und nicht unbedingt ständig die altbekannten Konserven aufreissen müssen und lokale Rapper, welche einen Kurzauftritt auf der Bühne in Arpke haben. Anschließend können die Besucher bei der "OPENMic Session" beweisen, was Sie im Freestylen draufhaben.
Ende der Show ist gegen 23.45 Uhr, sodass der Anschluss an den Nahverkehr gegeben ist (der letzte Zug in Richtung Hannover und Lehrte verkehrt um 23.55 Uhr). Der Jugendtreff ist bequem zu Fuss innerhalb von 15 Minuten vom Bahnhof aus zu erreichen.
Gäste die pünktlich zum Einlass eintreffen wollen, haben die so Möglichkeit den Shuttleservice um 20.05 Uhr vom Bahnhof Immensen-Arpke zu nutzen, welcher auch an den letzten Zug nach dem Konzert anschliesst. Interessierte aus anderen Ortsteilen können auch per Bus anreisen, die Haltestelle Arpke/Teich befindet sich direkt am Jugendtreff.
Eingeladen zu dem Konzert sind:
- "Mr. Moon": Nach nunmehr zehn Jahren, die der Hildesheimer Rapper "Mr. Moon" nun schon hinter dem Mic steht, erschien mit der Ohrschlaghammer EP nun endlich sein langerwartetes Solo-Debut über "Daily Concept". "Mr. Moon" zeichnet sich neben seiner markanten Stimme vor allem durch seinen Flow aus. Er wandert scheinbar mühelos und ohne Luft zuholen durch seine Parts, in denen er es an Inhalt nie mangeln lässt.
Wenngleich ihn bis dato nicht viele Heads auf dem Schirm haben, so ist mit der Ohrschlaghammer EP weit mehr als ein erstes Lebenszeichen eines beliebigen austauschbaren MC`s erschienen. Auf acht Tracks gibt der Rapper einen Einblick in seine Lebenswelt, erzählt von den ignoranten grauen Menschen die ihn umgeben, der Nacht und dem Potenzial, was definitiv in ihm steckt.
Das ganze Paket also: Flow, Stimme und Message!
- "CHEZZ.One": Die vollbärtige, Rucksack tragende und stets freundliche Hälfte von "Chezz&DAM" bringt euch den Boom Bap Sound auf die Stage. Authentische, auf den Punkt gebrachte Lyrics treffen auf dicke Beats. 90er Flava, Mic-Skillz und eine Portion Humor . . . mehr braucht es nicht!
- "Iko & DjWhatever": Zwei Jungs der Combo Harterfall, mal mit anderen Tönen. Eingängiger deutscher HipHop ohne viel Schnick Schnack und Prollgehabe!
- "DON DECIBEL" an der MPC: Jules aka Don Decibels aka Rawbot aka. J.Justice aka Radiant Fluxxx aka Weird Kong aka . . . ein Mann mit vielen Namen, bewegtem Leben und langer musikalischer Vorgeschichte: Schon seit rund 20 Jahren unabhängig im HipHop-Untergrund aktiv,
hat Er zahlreiche Eigenveröffentlichungen sowie etliche Koproduktionen mit Künstlern rund um den Globus vorzuweisen.
Er gilt als eigensinniger Verfechter der BoomBap-Ästhetik, als ausdauernder Plattenkistengräber aber auch als Synthesizerfreak mit Hang zu experimentellen Klängen.
Heute ist der leidenschaftliche MPC-Athlet eher für seine sich ständig erweiternden Beatimprovisationen und Beat-Cyphers als für seine Studioproduktionen und Texte bekannt.
Sein permanent wachsendes Liveset besticht vor allem durch die Samples und Klänge, die allesamt virtuos von Hand mit dem MPC abgefeuert werden und sich zu einem puristischem Beat-Feuerwerk zusammenfügen.
Da das gesamte Set ohne jegliche vorprogrammierten Sequenzen vorgetragen wird, erhalten die Stücke ein besonderes, menschlicheres Timing, welches von keiner Maschine nachahmbar wäre - worin klar der Vorteil und Reiz im sogenannten Human-Sequencing liegt.