"Rot-grüne Schulpolitik zersägt den Schulstandort Hämelerwald"

Mit einer symbolischen Aktion unterstrichen die Junge union Lehrte und die CDU Hämelerwald ihre Kritik daran, dass die Rot-Grüne Lehrter Ratsmehrheit die Axt nicht nur an die Schule in Hämelerwald legt (3.vl. Reneé Friedrich, Spitzenkandidat der CDU Hämelerwald; 2.v.re. Marcel Haak, Vorsitzender der JU Lehrte, und re. der Lehrter Ratskandidat Jonas Schlossarek). (Foto: JU Lehrte)
Lehrte: IGS Lehrte/Schule am Ried Hämelerwald |

JU und CDU Hämelerwald: IGS-Oberstufe statt Oberschule

HÄMELERWALD/LEHRTE (r/kl). „Die Schulpolitik der rot-grünen Mehrheit im Lehrter Stadtrat ist vollkommen gescheitert“, fasst Marcel Haak, Vorsitzender der Jungen Union (JU) Lehrte, die Meinung von JU Lehrte und der CDU Hämelerwald über die Schulpolitik der letzten fünf Jahre zusammen.
„Von den Plänen einer Vier-Zügigkeit mit Oberstufe in Lehrte und einer Drei-Zügigkeit in Hämelerwald ist nichts übrig geblieben“, ergänzt Reneé Friedrich, Spitzenkandidat der CDU Hämelerwald.
Daher haben sich Mitglieder von JU Lehrte und CDU Hämelerwald vor dem Schulstandort Hämelerwald getroffen, um symbolisch die rot-grüne Schulpolitik darzustellen.
„Rot-grün hat mit ihrer Schulpolitik die Axt an den Schulstandort Hämelerwald angelegt und wenn die Mehrheitsfraktionen so weiter machen, zersägt die rot-grüne Schulpolitik die Lehrter Schullandschaft und insbesondere die IGS“, ist Haak überzeugt.
Die IGS könne nur an einem Standort qualitativ und quantitativ überleben, da auch dieses Jahr wieder nur drei Klassen an der IGS eingeschult wurden. „Hämelerwald hat Platz für eine vierzügige IGS und eine Mensa ist bereits vorhanden“, führt Haak weiter aus.
„Allerdings müsste ein Anbau für eine Oberstufe her“, stellt Reneé Friedrich klar. Die Kosten für einen solchen Neubau wären um ein vielfaches günstiger als die rot-grünen Pläne für den Standort Lehrte-Süd.
„Die frei werdenden Kapazitäten am Schulstandort Lehrte-Süd könnten vom Gymnasium genutzt werden“, ergänzt JU-Mitglied Jonas Schlossarek, der für die CDU in der Kernstadt kandidiert. „Das Gymnasium platzt aus allen Nähten und könnte hier kostengünstig an zusätzliche Unterrichtsräume kommen“, stimmt Haak zu.
„Auch der Erhalt der Sportanlagen, die Existenzgrundlage des SV Adler Hämelerwald und anderer Vereinigungen, müssen bei der Schulentscheidung mit einbezogen werden“, deutet Reneé Friedrich weitere Konsequenzen einer Schließung des Standorts Hämelerwald Riedweg an.
Das Konzept der SPD, aus der IGS Außenstelle Hämelerwald eine Oberschule zu machen, lehnen JU Lehrte und CDU Hämelerwald konsequent ab. „Diese Oberschule hätte gerade einmal einen Einzugsbereich von Arpke, Sievershausen und Hämelerwald und wäre dadurch maximal zweizügig“, ist sich Friedrich sicher.
Dies wäre der Qualität abträglich und auch die Möglichkeit das Abitur zu erreichen bestünde nicht, da ein Gymnasialzweig nur bei Dreizügigkeit einer Oberschule zulässig ist. „Eine solche Schule zweiter Klasse lehnen wir ab“, so Haak.