Preisrätsel der Stadtwerke Lehrte beschert 50 Kunden Gewinne für 4.050 Euro

Bürgermeister Klaus Sidortschuk (2. von links) und Stadtwerkechef Rainer Eberth (2. von rechts) freuen sich mit den ersten zehn Siegern über die Gewinngutscheine. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Aufsichtsratchef Sidortschuk: Wir sind nicht die billigsten, aber die besten Anbieter

LEHRTE (hdb). Ab wann haben die Stadtwerke Lehrte den Stromvertrieb aufgenommen? Wie entwickelt sich die Schmutzwassergebühr in diesem Jahr? Welchen Gesellschaftsanteil besitzt die Kommune an den Stadtwerken? Mehr als 3.500 Kunden wussten die richtigen Antworten eines Preisrätsels – und 50 von ihnen erhielten jetzt Preise im Gesamtwert von 4.050 Euro.
Bei Kaffee und Kuchen (und Säften für die Kinder) hat Stadtwerkechef Rainer Eberth über die Tradition des jährlichen Preisrätsels geplaudert, das bei seiner elften Wiederholung einen neuen Rekord ansteuerte. Bisher erhielten etwa 12.000 mit Gas und Wasser belieferte Einwohner den Fragebogen mit der Jahresverbrauchsrechnung zugeschickt. Diesmal waren es rund
19.000, weil die Stadtwerke seit Oktober 2012 auch Strom im Angebot hat. Laut Eberth haben 3540 Empfänger geantwortet, was einer erfreulichen Quote von 18,6 Prozent entspricht. 3416 Teilnehmer hatten die drei Fragen richtig beantwortet.
Die 50 Sieger wurden unter notarieller Aufsicht ermittelt, die Gewinngutscheine bei örtlichen Händlern erworben. So wurden Preise im Gesamtwert von 4.050 Euro ausgeschüttet, vor allem Gutscheine für Abendessen, Bücher und den Einkauf. Den ersten Preis, einen Reise-Gutschein im Wert von 1.000 Euro, erhielt Ursula Queißer – mit der Auflage, von dem Urlaubstrip eine Ansichtskarte zu schicken, wie Bürgermeister und Aufsichtsratschef Klaus Sidortschuk scherzte. Der zweite Preisträger Horst Funke freute sich über einen Gutschein für ein Elektrogerät im Wert von 750 Euro. Klaus Nimmergut, der dritte Preisträger, war mit dem Fahrrad gekommen – und ging mit einem Gutschein für ein Fahrrad im Wert von 500 Euro wieder nach Hause.
Ein bisschen Werbung für die Stadtwerke musste bei der Preisverleihung natürlich sein. Eberth betonte die „attraktiven“ Energiepreise der Stadtwerke, über die die Stadt als hundertprozentiger Gesellschafter entscheide. Die gemäßigte Preispolitik sei möglich, weil die Kommune nicht ausschließlich an einer Gewinnmaximierung interessiert sei. Auch der Kundenservice vor Ort spreche für die Stadtwerke im Vergleich zu Anbietern aus dem Internet.
Sidortschuk äußerte als Aufsichtsratsvorsitzender die Auffassung: „Die Stadtwerke sind wohl nicht der billigste Anbieter, aber der beste.“ Zudem wies er darauf hin, dass der erwirtschaftete Überschuss in vollem Umfang dem städtischen Haushalt zugute komme und dadurch zum Beispiel zur Finanzierung der Bäder beitrage.