Poppig angemalte Nikolauskirche Lehrte gibt es auch als Bastelbogen

SchülerInnen der heutigen Klasse 8e mit ihren poppig angemalten Modellen der Lehrter Nikolauskirche, die sie derzeit in der Volksbank am August-Bödecker-Platz ausstellen. (Foto: Gymnasium Lehrte/Manfred Filsinger)
Lehrte: Volksbank eG Lehrte |

Junge Gymnasiasten stellen ihre Entwürfe in der Volksbank aus

LEHRTE (r/kl). Die Lehrter Nikolauskirche in unterschiedlich poppigem Gewand ist als Ergebnis der Arbeiten im Kunstunterricht des Gymnasiums Lehrte jetzt in der Hauptstelle der Volksbank Lehrte im EKZ "Zuckerfabrik" (August-Bödecker-Platz) öffentlich zu bewundern.
Coca-Cola und Kekse versüßten die anerkennenden Worte für die Schülerarbeiten bei der Ausstellungseröffnung am Montag dieser Woche.
"Ihr seid eine besonders lebendige und kreative Klasse," lobte der pensionierte Kunstlehrer Werner Hasse, der die Schüler der heutigen Klasse 8e im vergangenen Jahre noch unterrichtete. Als Wilhelm Nischlag im vergangenen Jahr Gymnasiasten suchte, um einen Bastelbogen in den Farben der Nikolauskirche naturgetreu gestalten zu lassen, dachte Hasse sofort an seine damalige 7e. "Doch dann stellte sich mir die Frage: ein Bastelbogen für die ganze Klasse? Daraus machen wir ein größeres Projekt," schlug Hasse vor.
Dem Vorsitzenden des Fördervereins Stadtmarketing gefiel die Idee. "Als ich die fertigen Modelle sah, habe ich die Volksbank auf die Möglichkeit einer Ausstellung angesprochen," sagte Nieschlag, der den Schülern als zusätzliches Dankeschön einen Beitrag in die Klassenkasse zahlte. "Vielleicht schreibt ihr mir eine Karte von der nächsten Klassenfahrt dafür," rief er den Achtklässlern augenzwinkernd zu.
Regionalleiter Andreas Heger von der Volksbank freut sich, die Leistungen der jungen Kreativen mit der Ausstellung im Neubau am August-Bödecker-Platz würdigen zu können. "Sie reihen sich damit in die viele Jahrhunderte alte Tradition der Kunstförderung durch Banken ein," betonte Hasse unter dem Beifall der Anwesenden.
Die Bastelbögen zum Nachbau der Nikolauskirche gibt es bereits seit einigen Jahren. Und sie sind noch nicht vergriffen: Wer nach dem Besuch der kleinen Ausstellung selbst Lust verspürt, dem alten Gemäuer ein neues Aussehen zu verpassen, der kann sich in der Volksbank einen Bogen kaufen und beherzt drauflos schneiden, kleben und anmalen.