Paten für die Kinder- und Jugendarbeit in der Markus-Gemeinde Lehrte gesucht

Die ersten Spender sind am „Patenbarometer“ gewürdigt. "JuLe"-Vorsitzender Marcus Dohm (v.l.), Schriftführerin Christine Bödecker "Barometer"-Erbauer und Erstspender-Erbauer Karsten Bödecker hoffen auf noch viele "Spendeneinträge". (Foto: Dana Noll)
Lehrte: Ev.-luth. Markuskirche Lehrte |

Ein Beitrag von Dana Noll - Förderverein "JuLe hat die Aktion "100 mal 100" gestartet

LEHRTE (dno). Jeder Gast, der den Gottesdienst in der Markuskirche in Lehrte verließ, bekam an der Ausgangstür einen kleinen, weißen Brief in die Hand gedrückt. Darauf ein lustiges Tier mit einer gelben Kappe und die Aufschrift „Werde Pate für die Jugend“.
Damit machte der Förderverein "JuLe" e.V. auf seine Aktion "100 mal 100" aufmerksam. Hierbei werden Paten gesucht, die mit einer Spende die Kinder- und Jugendarbeit 2015 und 2016 unterstützen möchten.
"100 mal 100" – das sind 100 Paten mit jeweils 100 Euro für 1 Jahr, so das Ziel dieser Aktion. Jeder kann sich beteiligen, ob als Einzelperson, Gruppe, Firma oder als Institution. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Geld direkt als Schein aus dem Portemonnaie kommt oder bei Veranstaltungen, Feierlichkeiten oder sonstigen Aktivitäten gesammelt wird.
Im Anschluss an den Gottesdienst enthüllten "JuLe"-Vorsitzender Marcus Dohm und Schriftführerin Christine Bödecker im Eingangsbereich der Markuskirche das „Patenbarometer“. Erbauer und Erstspender Karsten Bödecker war ebenfalls vor Ort, um sein Foto an die Spendenwand zu pinnen. Eine schöne Idee hatte auch eine Gruppe Kinobegeisterter, die den Erlös einer "Feuerzangen"-Filmnacht vom Nikolaustag dem guten Zweck zur Verfügung stellten.
Jeder Pate erhält eine Urkunde und wird auf dem „Patenbarometer“ mit Foto, Spruch oder selbst gewähltem Motiv verewigt. Ziel ist es, 100 Spender/innen zu finden und damit die Arbeit der Diakonin Kristin Gebauer für ein weiteres Jahr zu sichern.
„Die Jugendarbeit in der Markusgemeinde in Lehrte sollte uns allen am Herzen liegen“, so Christine Bödecker, Schriftführerin beim Förderverein. Dabei werden die Kinder nicht nur an den Glauben herangeführt, sondern es werden ihnen Werte und Toleranz vermittelt. Die Pastoren, die Diakonin sowie viele erfahrene Ehrenamtliche stehen ihnen dabei zur Seite und sollen die Jugendlichen anregen, sich selbst zu engagieren und mit eigenen Ideen einzubringen.
Bereits 2008 hatte der Kirchenvorstand beschlossen, dass die Arbeit der Diakonin weitergeführt werden soll. Seitdem hat es sich "JuLe" zur Aufgabe gemacht, Spenden für die Kinder- und Jugendarbeit zu sammeln. Mit mehr als 80.000 Euro hat der Förderverein die Stelle der Diakonin bereits unterstützt. Und hofft, dass die ersten drei Rahmen im „Patenbarometer“ bald weiteren „Zuwachs“ bekommen.