Neun Schulen in Lehrte erhalten Prämien für Bemühungen um Klimaschutz

Vertreter aller neun Schulen, die sich an dem Klimaschutz-Projekt beteiligt haben, präsentieren sich mit Bürgermeister Klaus Sidortschuk (rechts) nach der Preisvergabe den Pressefotografen. (Foto: Horst-Dieter Brand)

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Grundschule Arpke siegt im Wettbewerb vor Albert-Schweitzer-Grundschule

LEHRTE (hdb). Müll trennen, Strom sparen, Heizung optimieren: Vielfältig sind die täglichen Möglichkeiten, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das war auch das Ziel des Projektes „KLASSE! Klimaschutz in Lehrter Schulen“. Nach einem Jahr haben die Initiatoren jetzt ein positives Fazit gezogen und Prämien für besondere Anstrengungen verteilt.
Neun Schulen hatten sich an dem Projekt beteiligt, das die Klimaschutzagentur der Region Hannover, vertreten durch Mareike Rehl, und Lehrtes Klimaschutzmanagerin Lara Hübner betreuten. Bei der Preisverleihung in der Mensa des Schulzentrums Lehrte-Mitte waren Lehrkräfte und Schülervertreter erschienen, um aus den Händen von Bürgermeister Klaus Sidortschuk die Geldpreise in Empfang zu nehmen. Ergänzend gab es Urkunden und blaue Transparente mit der Aufschrift „Wir sind eine KLASSE! Schule“.
Die kleine Feierstunde nutzten die Abordnungen, jeweils ihre energiesparenden Aktivitäten ins rechte Licht zu rücken. Im Wesentlichen waren das Regeln zum Strom sparen, Bemühungen zur Senkung der Heizungskosten und Maßnahmen zur Mülltrennung. „Die Einsparungen schonen auch die öffentlichen Kassen“, sagte Sidortschuk und fügte hinzu: „Das Geld steht dann für andere sinnvolle Aufgaben zur Verfügung.“
Als sinnvoll erwiesen sich aber vorweg auch „Energie-Wächter“ beispielsweise an der Realschule, eine Photovoltaikanlage am Gymnasium oder eine „Kinderkonferenz“ zum Thema an der Grundschule Arpke.
Deren Leiterin Kathrin Budenz in Begleitung der neunjährigen Maja konnte sich über den ersten Platz freuen, gefolgt von der Albert-Schweitzer-Grundschule und der Realschule auf Rang drei. Insgesamt wurden Prämien in Höhe von 5.000 Euro ausgeschüttet.