Neue Kindertagesstätte in Ahlten bietet Platz für 55 Kinder

Bürgermeister Klaus Sidortschuk (li.), Pastor Henning Runne und Yvonne Scharnofske von der Kirchengemeinde Ahlten unterzeichneten am Mittwoch im Lehrter Rathaus den Vertrag für die Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte in Ahlten. (Foto: Susanna Veenhuis)

Ein Beitrag von Susanna Veenhuis - Stadt und Kirchengemeinde unterzeichnen Vertrag über Trägerschaft

LEHRTE (sv). Platz für 55 Kinder wird die neue Kindertagesstätte in Ahlten direkt am Neubaugebiet "Im Wiesengrund" bieten. Als Träger der Einrichtung hat sich die evangelisch-lutherische Martinsgemeinde in Ahlten mit ihrem pädagogischen Konzept gegen sechs Mitbewerber durchgesetzt. Bürgermeister Klaus Sidortschuk hat jetzt mit Yvonne Scharnofske vom Kindergartenausschuss der Kirchengemeinde und Pastor Henning Runne den Vertrag über die Partnerschaft unterzeichnet.
„Große Dinge werfen ihre Schatten voraus“, sagte Bürgermeister Klaus Sidortschuk. Wer in Ahlten spazieren geht, könne feststellen, dass das neue Projekt zügig Gestalt annimmt. Der zuständige Bauleiter habe ihm versichert, dass der Bau sogar schneller als geplant voranschreitet, berichtete Sidortschuk.
Ab Oktober können die Kinder bis zu drei Jahren in zwei Krippengruppen betreut werden. Für Dreijährige und ältere Kinder soll es eine Regelgruppe geben. Die Kernzeit für die Betreuung liegt für eine Krippengruppe zwischen 8.00 und 15.00 Uhr, für die beiden anderen Gruppen zwischen 8.00 und 16.00 Uhr.
Fröhlicher Kinderlärm ist dort schon jetzt zu vernehmen: Der neue Kindergarten liegt direkt neben der Grundschule und gegenüber dem Neubaugebiet.
Sieben Bewerber habe es bei der Ausschreibung für die Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte gegeben, erklärte Stadtrat Uwe Bee. Letztlich habe sich die Kirchengemeinde Ahlten mit ihren pädagogischen Konzepten durchgesetzt. Für die über Dreijährigen hat sich der Kindergartenausschuss unter Vorsitz von Yvonne Scharnofske für die Reggio-Pädagogik aus Italien entschieden, welche die Stärken der Kinder erkennt und fördert. Die Kleinsten sollen nach dem Konzept der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler (1902 bis 1984) betreut werden.
„Entsprechend den Wünschen der Familien haben wir unterschiedliche Angebote, indem die Trägerschaft für Kindertagesstätten bei Vereinen, freien Trägern wie die Kirchengemeinden und auch bei der Stadt liegt - das ist ein guter Mix“, erklärte der Bürgermeister.
Bereits bei den Überlegungen für neue Kindergartenplätze habe die Statistik die Planung überholt, der Bedarf steige, sagte Sidortschuk. Ein mit der Ahltener Kita baugleicher Kindergarten entstehe deshalb neben dem bestehenden in Immensen/Arpke, ebenfalls mit 55 Plätzen, der auch im Oktober eröffnet werden soll.