Naturrallye mit heimischen Jägern wird immer beliebter

Mit großem nteresse verfolgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Hundevorführungen unter Anleitung von Ulla Frank. (Foto: Ulf Schärling/Hegering Das Große Free)

60 Anmeldungen: Kapazitätsgrenze wurde erreicht

SEHNDE-RETHMAR/LEHRTE (r/hhs). Wie in den beiden vergangenen Jahren hatten die Jäger aus Lehrte und Sehnde für die Ferienpassaktion der beiden Städte eine Naturrallye in einem Waldstück am Vorwerk Neuloh in Rethmar angeboten. Mit insgesamt 60 Anmeldungen war die Kapazität des Angebotes auch ausgeschöpft. Anscheinend hatten teilnehmende Kinder aus den letzten Jahren Werbung für die Aktionen der Jäger gemacht...
Am Sonntagvormittag bei bedecktem aber warmen Wetter konnte der Hegeringleiter Hartmut Scholz die Mädchen und Jungs für vier bis fünf Stunden aus der Obhut der Eltern in Empfang nehmen. Dabei stellte er fest, dass einige Kinder sogar „Wiederholungstäter“ waren.
Dank vieler fleißiger Helfer aus den Reihen der Jäger, Hundeführer, Jagdhornbläser und deren Freunde konnten die Kinder an neun Stationen interessante Einblicke in die Natur bekommen und etwas vom Brauchtum der Grünröcke kennenlernen. Wie schon früher lockten insbesondere die Hundevorführungen, bei denen die Kinder direkten Kontakt mit großen und kleinen vierbeinigen Jagdhelfern aufnehmen konnten. Auch die Möglichkeit, aus einem Jagdhorn Töne zu entlocken wurde gerne angenommen. Mit Tierpräparaten, heimischen Feldfrüchten und Informationsmaterial aus dem Infomobil der Jägerschaft wurde den Teilnehmern die Natur noch etwas näher gebracht.
Allgegenwärtig waren die Mücken, gegen die sich aber die meisten Kleinen gewappnet hatten. Zur Not wurde von den Jägern aber auch mit der Sprühflasche ausgeholfen.
Am Ende der Rallye wurden die Kinder ausreichend mit Getränken versorgt und bekamen Hot Dogs serviert. Das kam genauso gut an, wie die Waffeln im letzten Jahr.
Für eine ungewollte Attraktion sorgte noch der Jäger Hartmut Völksen aus Sehnde, der mit seinem Quad erst nur einen Jungen aus dem Wald abgeholt hatte. Aus Gründen der Gleichbehandlung musste er dann mehr als 50 Runden um die Scheune fahren, damit alle Kinder die wollten, natürlich mit Helm, einmal mit dem vierrädigen Vehikel mitfahren konnten. Manche Eltern mussten deshalb gegen 15.00 Uhr noch ein wenig auf ihre Sprösslinge warten.
Hartmut Scholz war mit dem Verlauf der Ferienpassaktion sehr zufrieden und hob nochmal hervor, dass ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfern so ein schöner Tag für die Kinder nicht möglich gewesen wäre.