Modernes Aschenputtel begeisterte in Ahltener Grundschule

Passt der Schuh, ist es die Richtige: Einer der vieloen spannenden Momente der Märchenaufführung "Aschenputtel" durch den Nachwuchs der Ahltener "Unverzagten". (Foto: Dana Noll)

Ein Beitrag von Dana Noll - Volles Haus beim diesjährigen Weihnachtsmärchen der Ahltener Laienspielgruppe

AHLTEN (dno). 21 Kinder auf der Bühne – das war schon eine logistische Herausforderung! Ganz traditionell zeigten vor dem 2. Advent die jüngsten Akteure der Ahltener Laienspielgruppe „Die Unverzagten“ ihr Können. Am vergangenen Wochenende hieß es gleich dreimal „Vorhang auf und Bühne frei“ für das Weihnachtsmärchen „Aschenputtel“.
Doch hierbei handelte es sich nicht ganz um Grimm`s Märchen sondern vielmehr um „Garm`s Märchen“. Denn die Regisseurin Christel Garms verpackte das traditionelle Märchen in ein modernes Gewand. Die Bühnenfassung von Wolfgang Binder kombinierte in Geschichte und Texten klassische mit neuen Elementen.
Und so beschwerten sich die Diener des Prinzen, dass „sie nur nach Tarif bezahlt werden“ und die Feen mussten sich beeilen, „um nach Berlin zu kommen, denn dort brauchte der Finanzminister ihre Hilfe!“
Die 30-minütige Inszenierung lockte zahlreiche Besucher/innen, auch aus den benachbarten Ortschaften, in die Pausenhalle der Ahltener Grundschule. Etwa 600 Karten gingen im Vorverkauf für die Vorstellungen über den Tresen! „Das sind deutlich mehr als im Vorjahr“, so Vereinssprecher Tobias Bartels.
Schon seit mehr als 20 Jahren gehören die Weihnachtsmärchen zum festen Bestandteil der Adventszeit in Ahlten.
Mit viel Liebe zum Detail wurden Kostüme und Kulissen zu den verschiedenen Rollen und Stücken gefertigt. Für die diesjährige Aufführung „Aschenputtel“ wurde seit September geprobt. Die 21 Akteure – im Alter von sieben bis 14 Jahren – wurden dabei von sieben Betreuer/innen unterstützt.
Klaus Dieter Garms begrüßte alle Gäste, „die sich die Liebe zum Märchen erhalten haben!“ Die Kinder „scharrten hinter der Bühne bereits mit den Hufen“ und konnten es kaum abwarten, loszulegen.
Die Premiere am Freitagnachmittag klappte hervorragend und die jungen Darsteller/innen kamen souverän und ohne Texthänger durch das Stück. Die Erzählerin, die Stiefmutter, -schwestern, der Vater, der Prinz, die zwei Tauben, der Onkel, die vier Feen, die zwei Diener, die Ballgäste und allen voran das Aschenputtel spielten sich in die Herzen der Zuschauer/innen und wurden mit tosendem Applaus belohnt.