MegaHub Lehrte steht auf der Berliner Prioritätenliste

Hat in der Planung Priorität: Der Güterumschlag von der Straße auf die Schiene und umgekehrt Lkw soll die gelante MegHub-Anlage im Güterverkehrszentrum Lehrte zu einem Sammelpunkt von und zu den ausgebauten Seehäfen machen. (Foto: BGS MegaHub)

Ministerium legt neuen Investitionsrahmenplan vor

LEHRTE/BERLIN (r/kl). Gute Nachrichten erhielt die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth (CDU) aus dem Bundesverkehrsministerium. Der Bundesverkehrsminister legte jetzt den Vorschlag für einen Investitionsrahmenplan (IRP) von 2011 bis 2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes vor. Niedersächsische Projekte, darunter auch die MegaHub-Anlage für Lehrte, sind darin umfangreich enthalten.
„Alle wichtigen niedersächsischen Verkehrsvorhaben, auch die in der Region Hannover, sind in der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes“, erklärte Flachsbarth. So seien die Ortsumgehung (B 3) Hemmingen, die Ortsumgehung (B 441) Wunstorf sowie der MegaHub in Lehrte als prioritäre Vorhaben eingestuft. „Der MegaHub ist von überragender Bedeutung für die Seehafenhinterlandanbindung des Straßen- und Schienenverkehrs“, so die Unionspolitikerin.
Außerdem zähle die so genannte Y-Trasse zu den im Rahmenplan als „wichtig“ eingestuften Vorhaben. Dies zeige vor allem den Einfluss der niedersächsischen CDUBundestagsabgeordneten, die sich gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, immer wieder nachdrücklich für die Verkehrsinfrastruktur in Niedersachsen eingesetzt hätten, so
Flachsbarth.
„Besonders freue ich mich für die Städte Hemmingen und Wunstorf, die seit Langem mit einer erheblichen innerstädtischen Verkehrsbelastung konfrontiert sind. Hier zeigt sich, dass sich der stete Einsatz der betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und der politischen Mandatsträger bezahlt gemacht hat“, so die Abgeordnete
abschließend.
Der Investitionsrahmenplan 2011 bis 2015 dokumentiert den Planungsrahmen für die Investitionen in die Schienenwege des Bundes, in die Bundesfernstraßen und in die Bundeswasserstraßen bis 2015. In ihm ist der Investitionsbedarf für den Erhalt des
Bestandsnetzes, für die Fortführung der im Bau befindlichen Vorhaben sowie für jene Projekte dargestellt, die bis 2015 neu begonnen werden sollen.
Der neue IRP hat ein Projektvolumen von rund 41 Milliarden Euro. In dieser Summe enthalten sind alle Projekte, die von 2011 bis 2015 abgeschlossen, weitergeführt oder neu begonnen werden. Dieses Volumen umfasst den gesamten Investitionsbedarf für die Projekte bis zur endgültigen Fertigstellung der Projekte, also auch über 2015 hinaus (ist also kein Finanzierungsplan).
Hinsichtlich des Zeitpunktes der Verwirklichung einer Maßnahme trifft der Rahmenplan jedoch keine Festlegungen. Mit dem Investitionsrahmenplan wird der
Bundesverkehrswegeplan regelmäßig den aktuellen Entwicklungen
angepasst.