Mathe-Ass Robin Fritsch aus Lehrte im Finale des Bundeswettbewerbes

Geht am Montag und Dienstag erneut in die Endrunde des Bundeswettbewerbes Mathematik: Der begabte Lehrter Abiturient Robin Fritsch, hier mit seinem 1. Preis aus der zweiten Runde des Bundeswettbewerbes 2012. (Foto: Archiv Gym. Lehrte/Manfred Filsinger)

Lehrter Abiturient tritt jetzt unter den bundesweit "Top 61" an

LEHRTE (r/kl). Sie sind Meister der Algebra, Spezialisten in Kombinatorik und Zahlentheorie und Problemlöser: 61 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland stehen am 10. und 11. Februar im Finale des Bundeswettbewerbs Mathematik. Unter ihnen erneut auch Robin Fritsch, der im vergangenen Sommer zwar sein Abitur am Lehrter Gymnasium ablegte, die Qualifizierung aber noch als Schüler holte.
Das Lehrter Mathematikgenie hatte bereits 2012 einen 1. Preis in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik gewonnen. Im gleichen Jahr hatte der begabte Lehrter zusätzlich an dem internationalen Mathematik-Wettbewerb "Baltic Way 2012" in Estland teilgenommen und dort zusammen mit den vier anderen Mitgliedern des deutschen Teams den 4. Platz belegt.
In der dritten, der Endrunde, in Schmitten (Hessen) müssen Robin Fritsch seine 60 Mitbewerber/innen am Montag und Dienstag ihr Können in Fachgesprächen mit Mathematik-Experten unter Beweis stellen. Wer hier besonders überzeugt, darf sich Bundessieger nennen – und sich über ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und einen Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Mathematik freuen.
Rund 1.350 Jugendliche aus ganz Deutschland sind Anfang 2013 in den Bundeswettbewerb Mathematik gestartet. Von ihnen haben 48 Jungen und 13 Mädchen den Sprung ins Finale geschafft. Am 10. und 11. Februar stellen sie sich im Martin-Niemöller-Haus in Schmitten im Taunus den Fragen der Bundesjury.
Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein Angebot von "Bildung & Begabung", dem Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland. Mit anspruchsvollen und originellen Aufgaben möchte der Wettbewerb mathematikbegeisterte Schüler gezielt herausfordern und fördern.
„Die Finalisten haben bereits bewiesen, dass sie eigenständig komplexe mathematische Problemstellungen lösen können“, sagt Hanns-Heinrich Langmann, Leiter des Bundeswettbewerbs Mathematik. „Im Finale kommt es nun darauf an, in einem einstündigen Fachgespräch mit erfahrenen Mathematikern aus Universität oder Schule zu bestehen.“ Die überzeugendsten Teilnehmer werden anschließend von einer Jury als Bundessieger gekürt.
Alle Sieger erhalten ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und werden mit Aufnahme eines Studiums in die Förderung der Stiftung aufgenommen. Zusätzlich bekommen sie die Gelegenheit, im Sommer am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn mit nationalen und internationalen Spitzenforschern zu arbeiten. Darüber hinaus wird mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft der Freunde des Weizmann-Instituts einem Finalisten ein Forschungsaufenthalt am renommierten naturwissenschaftlichen Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel ermöglicht. Diesen Sonderpreis verleiht die Jury des Bundeswettbewerbs Mathematik regelmäßig an einen Endrundenteilnehmer, der nicht Bundessieger wird, die Jury aber mit starken Leistungen überzeugt und ein ausgeprägtes Interesse für naturwissenschaftliche Forschung mitbringt.
Die neue Runde des Wettbewerbs läuft bereits. Noch bis zum 1. März haben alle interessierten Schüler Zeit, die Aufgaben der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2014 zu bearbeiten. Die Preisträgerinnen und Preisträger der ersten Runde sind automatisch für die zweite Runde qualifiziert, die im Juni startet. Wer hier einen ersten Preis gewinnt, zieht in das Bundesfinale ein und kämpft um den Bundessieg.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Aufgaben der ersten Runde 2014 finden Sie unter:www.mathe-wettbewerbe.de/bwm.