"Lehrter Land & Leute" berichtet über einstigen Rübenanbau

Die Geschichte des Rübenanbaus (hier ein Foto vom Rübenhof der einstigen Zuckerfabrik Lehrte) ist ein Schwerpunktthema der neuen Ausgabe des heimatgeschichtlichen Magazins "Lehrter Land & Leute". (Foto: Achim Werner/privat)

Auch schon Heimatgeschichte: 40 Jahre Hämelerwald-Süd

LEHRTE (r/kl). In der heutigen Landwirtschaft werden die Arbeitsprozesse weitgehend maschinell durchgeführt. Eine detaillierte Beschreibung der vielfältigen manuellen Arbeitsschritte, die in früheren Zeiten bei der Aussaat und Ernte der Zuckerrüben erforderlich waren, ist ein Schwerpunkt im neuen heimatgeschichtlichen Heft des Magazins "Lehrter Land & Leute". Manfred Fehlauer hat hierzu sorgfältig recherchiert und erinnert an diese Arbeiten.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die von Giesela Schulz aufgearbeitete Entwicklung von Hämelerwald-Süd. Dieser Wohnkomplex im östlichsten Ortsteil von Lehrte kann zum 40-jährigen Jubiläum auf eine wechselvolle Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte zurückblicken.
Heute ist es selbstverständlich, Dinge des täglichen Bedarfs fast rund um die Uhr kaufen zu können. Welche Möglichkeiten hatten die Menschen früher? Den Auftakt einer dreiteiligen Reihe hierzu bildet ein Artikel von Adolf Meyer zu Hökern und Krämern auf dem platten Land.
Die politischen Hintergründe für den Bau der Eisenbahnlinie von Berlin nach Lehrte
erläutert Wolfgang Philipps. Zum Thema Bahn gibt es außerdem einen Bericht zu 50 Jahren Bahnstromversorgung aus Lehrte.
Lothar Großmann ergänzt die Erinnerungen an den Kali-Bergbau in Lehrte. Berichte über den Mornellregenpfeifer, den Meerrettich und den Ahltener Wald als artenreichen Buchenwald runden den Inhalt des Heftes ab.
Es ist ab sofort im örtlichen Buchhandel und weiteren Verkaufsstellen für 6,50 Euro erhältlich.