Lehrter hat Vision von Sozialem Netzwerk von „Bürgern für Bürger“ als Lösung der großen Krisen

Mit der Fortentwickung seiner seit 2010 diskutierten "Agenda 2011-2012" bietet der Lehrter Dieter Neumann Lösungsansätze zur Bewältigung der großen Krisen. (Foto: Dieter Neumann)
Lehrte: Gebäude Stadtwerke |

Dieter Neumann stellt bei Vortrag seine "Agenda 2011-2012" vor

LEHRTE (r/kl). Am Samstag, 5. März 2016, will bei seinem Vortrag im Veranstaltungsraum der Stadtwerke Lehrte, Germaniastraße 5, der Lehrter Dieter Neumann eine Lösung der globalen Krisen skizzieren.
Bereits 2009 hatte Neumann die Vision - eine auf die Zukunft bezogene Vorstellung - wie die komplexe globale Krise mit all ihren Facetten überwunden werden kann. Seine Gedanken hat er dem Computer anvertraut, "da ich mit keinem darüber sprechen konnte. Ich wollte nicht den gleichen Fehler von Politikern machen, die wochen- und monatelang über etwas diskutieren, was dann abgespeckt als Programm vorgestellt wird.".
Mit seiner "Agenda 2011-2012" (bisher mehr als zehn Millionen Klicks im Internet) sei ein soziales Netzwerk von „Bürgern für Bürger“ entstanden, das eine angemessene Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates zum Ziel hat. Die große Aufgabe bestehe darin, einen Konsens mit Bürgern, sozialen Netzwerken, Sozialverbänden Besserverdienern, Unternehmen und der Finanzelite herzustellen, um mit ihrer Unterstützung das Ziel zu erreichen.
Bereits im Mai 2010 sei der Öffentlichkeit dieses Konzept zur Diskussion angeboten worden. Das Sanierungsprogramm habe einen Finanzrahmen von über 275 Milliarden Euro pro Jahr und stehe für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden, berichtet Dieter Neumann.
"Agenda 2011-2012" sei politisch unabhängig, und stütze seine Berichte auf Statistiken des Statistischen Bundesamtes, Eurostat, Statista und direkter Ansprache von Instituten und Behörden.
Zur Frage von Besitz: Jedermann sollte über beliebige Vermögen und Einkommen verfügen, sie aber auch versteuern (Albrecht Brüder, Aldi, 36 Mrd. Euro Vermögen). Wir sind hart in der Kritik aber fair im Umgang mit den Gescholtenen.
Die Staatsbibliothek in Berlin bietet über 20 Millionen Bücher und Nachschlagewerke an. Warum findet man in der Literatur, im Internet, in den Parteiprogrammen, bei Staats- und Regierungschefs, Wirtschaftswissenschaftlern, Ökonomen und Experten keine Hinweise auf Programme, wie die Krise überwunden werden kann? Gäbe es Hinweise, hätten wir keine globale Krise.
Jean-Claude Juncker, dienstältester Regierungschef eines EU-Landes, Präsident des Europarates, dazu: “Wir befinden uns mitten in der Krise, weitere werden folgen“. Er sucht nach Antworten, die wir längst gegeben haben.
Im Mai 2010 wurde der Inhalt des Sachbuches, das als Gründungsprotokoll in der Staatsbibliothek in Berlin hinterlegt ist, im Internet auf der Webseite agenda 2011-2012.de veröffentlicht. "Im Internet ist man zuerst ein Staubkorn, das niemand findet und keiner sucht. Um das zu ändern, wurde parallel die Onlinezeitung 'Agenda News' ins Internet gestellt – zwei Sandkörner, die kaum einer findet".
Die zündende Idee war, mit guten Presseberichten viele Leser zu gewinnen. Redaktionell wurden alle vier Tage nationale und internationale Nachrichten nach einem aktuellen Thema ausgesucht. "Agenda News" hat diese knapp kommentiert und, was absolut neu ist, auf das Problem Lösungsvorschläge angeboten und geschildert, wie sie finanziert werden können.
"Seit Beginn unserer Nachrichten- und Pressearbeit werden unsere Berichte, die alle vier Tage erscheinen, über rund 40 Nachrichtenagenturen, Onlinezeitungen und Blogs veröffentlicht. Die Internetpräsenz der Presseberichte und Agenda 2011-2012 wurden zum Selbstläufer und haben uns bekannt gemacht. Aus den beiden Sandkörnern sind User geworden, die unsere Presseberichte statistisch weit über zehn Millionen Mal aufgerufen, gelesen und runtergeladen haben", berichtet Dieter Neumann.