Lehrter erleben aktuelle Blumenaufzucht und alte Landtechnik . . .

Die richtige Menge an Wasser, Düngung, Wärme und Licht müssen die Blumen bekommen, bis sie Prachtpflanzen sind. Vom Aufwand, den die Gärtnerei Blume für schöne Pflanzen betreibt, waren bei ihrem Besuch auch die Landwirte aus dem Lehrter Dorf beeindruckt. (Foto: NöhrenHof/privat)

Besuch in der Gärtnerei Blume und im Museum in Börry

LEHRTE (r/kl). Insgesamt 42 Garten- und Blumenliebhaber aus Lehrte unter der Leitung von Landwirt Heinrich Nöhre aus dem Lehrter Dorf fuhren jetzt bei schönem Sonnenschein, aber kalten sechs Grad nach Börry bei Hameln. Dort besuchten sie den Gartenbaubetrieb Blume, der auch an der Osterstraße im Lehrter Dorf eine Verkaufsstele unterhält, und im Anschluss auch ein Landtechnikmuseum.
Thomas Koch, der Inhaber der Firma, erwartete die Gäste schon in Börry und führte sie durch die großen Gewächshäuser und die Freilandbeete.
Erst gab es einen Überblick über die Geschichte der Firma Blume, die schon im Jahr 1896 von Wilhelm Blume gegründet wurde und bis heute in Familienbesitz ist. Anfangs wurde Salat und Gemüse auf dem Wochenmarkt verkauft, dann auf Blumen umgestellt. Thomas Koch sagte, in erster Linie muss eine Blume schön sein. Das ist die oberste Priorität der Firma Blume.
In den Gewächshäusern sahen die Blumenliebhaber die verschiedenen Sorten von Geranien, Petunien, Husarenköpfchen und vielen anderen Pflanzen als Balkon-, Garten- oder Ampelpflanzen. Die verschiedenen Arbeitsschritte wurden erklärt.
Bis aus einem Steckling eine blühende Pflanze wird, ist viel Arbeit und Wissen erforderlich. Die richtige Menge an Wasser, Düngung, Wärme und Licht müssen die Blumen bekommen, bis sie Prachtpflanzen sind. Dann werden sie in den Geschäften bei Blume an die Kunden verkauft. In Balkonkästen, Kübel oder Beete gepflanzt, kann man sich den ganzen Sommer an ihnen erfreuen.
Nach einer Stärkung bei einem Buffet im Gasthaus Zeddies ging es weiter zum Museum für Landtechnik und Landarbeit Börry. Dort erwartete Dieter Brockmann die Besucher zu einem Rundgang durch das Museum, das auf einem alten Bauernhof einschließlich einer Kirche entstand.
Mit viel Freude und Engagement zeigte er uns die alten Maschinen und Geräte, die früher zur Arbeit in der Landwirtschaft benutzt wurden. Es waren mühselige und schwere Zeiten sowie sehr harte körperliche Arbeit bis die Ernte eingefahren war. Es ist doch sehr erfreulich, dass es heute moderne Maschinen gibt, die fast alles sehr viel leichter machen.
Nach einem Kaffee in der alten Backstube traten die Lehrter die Heimreise an. "Es war ein sehr informativer und wunderschöner Sonntag.