Kradmelder-Fahrsicherheitstraining

Sie übernehmen die Erkundung von weitläufigen Einsatzstellen und die Nachrichtenübermittlung, wenn andere Kommunikationsmöglickeiten ausfallen: Die Kradmelder der Katastrophenschutzzüge der Regionsfeuerwehrbereitschsaften. (Foto: Regionsfeuerwehr)

Vorbereitung auf schwierige KatS-Feuerwehreinsätze

REGION HANNOVER (r/kl). Die Feuerwehren „Löschen, retten, bergen und schützen“. 8.830 Einsatzkräfte stellen in 206 Ortsfeuerwehren den Brandschutz für 627.818 Einwohner der Region Hannover sicher. Und das rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.
Auf 71 Einwohner kommt damit ein Feuerwehrmann bzw. eine Feuerwehrfrau. Bei 6.339 Einsätzen in 2016, von denen 56 Prozent technische Hilfeleistungen waren, sind dies durchschnittlich 17 Einsätze am Tag.
Zusätzlich gehören eine Reihe von Freiwilligen Feuerwehren mit einzelnen Fahrzeugen und entsprechenden Einsatzkräften den Regionsfeuerwehrbereitschaften an, die im Katastrophenfall die jeweils örtlichen Einsatzkräfte, auch über die Regionsgrenzen hinaus, unterstützen.
Sie wurden in den letzten Jahren unter anderem bei Hochwasserlagen an der Elbe und an der Innerste eingesetzt. Für jeden der fünf Brandschutzabschnitte der Region Hannover gibt es eine Regionsfeuerwehrbereitschaft, die aus mehreren Zügen für zum Beispiel Brandschutz, technische Hilfeleistungen, Wasserförderung, Wassertransport und Logistik besteht. Jede dieser Einheiten setzt sich aus etwa 100 Feuerwehrleuten zusammen.
Zur Ausstattung einer jeden Regionsfeuerwehrbereitschaft gehört auch ein sogenanntes Krad. Diese Motorräder dienen der Nachrichtenübermittlung und Erkundung bei weitläufigen Einsatzstellen, auch in unwegsamen Gelände.
Vier der Motorradfahrer der Bereitschaften, auch Kradmelder genannt, haben kürzlich an einem Fahrsicherheitstraining des ADAC teilgenommen, um mit kritischen Situationen noch besser umgehen zu können. Sie kamen aus den Regionsfeuerwehrbereitschaften 1 (Garbsen / Neustadt / Wunstorf) und 5 (Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen und Wedemark).