Klassik und Weltmusik in Hämelerwald

Irina Shilina mit ihrem temperamentvollen Spiel auf dem Hackbrett, dem Cymbal, begleitet von Alexander Hochhalter auf dem Akkordeon, präsentiert erneut ihr ungewöhnliches Instrument. (Foto: Soz.Therapie HäWa)
Lehrte: Gut Adolphshof |

Cymbal und Klavier im Saal der Sozialtherapie

HÄMELERWALD (r/kl). Zum vierten Mal steht ein ungewöhnliches Instrument im Mittelpunkt eines Konzertes, zu dem die Sozialtherapie auf Gut Adolphshof am morgigen Sonntag, 19. Februar 2017, ab 19.00 Uhr in den Saal im Park einlädt.
Irina Shilina hat mit ihrem temperamentvollen Spiel auf dem Hackbrett – dem Cymbal – schon mehrmals die Gäste auf dem Gutshof begeistert. Diesmal ergänzt wieder Alexander Hochhalter mit dem Akkordeon das Duo. Titel des Abends „Im Wandel der Zeit“.
Irina Shilina hat im Konservatorium in Minsk studiert, gehörte dem Orchester der Philharmonie in Minsk an und absolvierte eine rege Konzerttätigkeit in fast allen ehemaligen Ostblockstaaten. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ging sie auf Amerika-Tournee, seit 1997 lebt sie in Deutschland.
Mit ihrem in Deutschland relativ unbekannten Instrument gilt sie als richtungweisend und entwickelte in Zusammenarbeit mit anderen Instrumenten – Harfe, Gitarre, Blockflöte und Klavier – ein enormes Repertoire, das sowohl Werke der europäischen Klassik wie die Musiktraditionen anderer Erdteile enthält.
Das Cymbal ist ein trapezförmiger Klangkörper mit chromatisch gestimmten Saiten, die mit einem Hämmerchen angeschlagen werden. Es stammt ursprünglich aus dem Fernen Osten, wurde vor allem in Weißrussland zum Soloinstrument ausgebildet.
Alexander Hochhalter stammt aus Kirgisien, war als Lehrer an einer Musikschule in Tomsk tätig, arbeitete für den russischen Volkschor, leitete in seiner neuen Heimat Bielefeld Chöre und gibt Solokonzerte für Akkordeon. Er hat einige Instrumentalwerke komponiert und bearbeitet Lieder für Chöre in verschiedenen Sprachen.
Das Programm am 19. Februar ist eine Reise durch die Welt der Musik. Es gehören Werke von Wanshura, Rachmaninoff, Brahms und Mozart ebenso dazu wie Jüdische Lieder, Filmmusik und internationale Folklore. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Spenden sind willkommen.