„Kinder helfen Kindern“: Erster Sponsorenlauf an der IGS Lehrte

Laufen für einen guten Zweck: Der Erlös des ersten IGS-Sponsorenlaufes kommt zur Hälfte der Kinderkrebshilfe zugute. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Lehrte: Integrierte Gesamtschule Lehrte |

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Das pro Runde gespendete Geld kommt zur Hälfte der Kinderkrebshilfe zugute

LEHRTE (hdb). 27 Schulklassen der fünften bis zehnten Jahrgänge (IGS) Lehrte gingen an den Start: Runde für Runde liefen - und manchmal auch gingen - sie nach dem Motto „Jeder Schritt zählt“. Denn jede absolvierten 400 Meter ließen die Summe im Spendentopf für gleich zwei gute Zwecke ansteigen.
Der Endbetrag steht zwar noch nicht fest, weil die von Eltern, Großeltern, sonstigen Verwandten und örtlichen Firmen gespendeten Geldbeträge erst noch eingesammelt werden müssen. Aber es dürfte ein erklecklicher Batzen zusammenkommen, denn die etwa 740 Schülerinnen und Schüler aus 27 Klassen sowie die meisten Pädagogen aus dem Lehrerkollegium absolvierten im Lauf des Vormittags auf dem schuleigenen Sportgelände exakt 9.453 Runden.
Das erlaufene Geld wird später je zur einen Hälfte der Kinderkrebshilfe gespendet und zur anderen für den Kauf neuer Sportgeräte für die IGS verwendet, wie die verantwortliche Fachbereichsleiterin Sport, Carolin Möller, die Motivationslage aller Mitwirkenden schilderte.
Möller berichtete auch, dass der Premierenlauf eigentlich schon im vergangenen Jahr hätte absolviert werden sollen. Doch ein von der Kommune wegen notwendiger Sanierungsarbeiten gesperrter Sportplatz machte der Schulleitung damals einen Strich durch die Rechnung. Möller rechnet nach der diesmal „sehr positiven Resonanz“ mit einer Wiederholung im nächsten Jahr – dann wohl eher am Nachmittag als großes Sportspektakel.
Entlang der 400 Meter langen Rundlaufbahn hatten ältere Schüler der beiden Sport-Wahlpflichtkurse insgesamt vier Kontrollstationen eingerichtet. An den farblich markierten Stellen mussten die Läuferinnen und Läufer während ihrer auf 45 Minuten begrenzten Aktivität zur Kontrolle ihre Starterkarten vorzeigen und pro Runde abzeichnen lassen.
Für knifflige Fälle war auch ein Schiedsgericht gebildet worden. Das blieb aber bis zur Auswertung weitestgehend beschäftigungslos.