Keramik von Heidemarie Cornelsen in der "Arche"-Galerie Lehrte

Gefäßkeramik, Kleinserien und Freie Arbeiten von Heidemarie Cornelsen sind ab Sonnabend in der "Arche"-Galerie in Lehrte zu sehen. (Foto: H.-G. Weis/privat)
Lehrte: Arche-Galerie |

Am 10. Januar 2015 mit Vortrag "Gebrannter Ton bis zur Gegenwart"

LEHRTE (r/kl). Am Sonnabend, 10. Januar, eröffnet die "Arche"-Galerie in Lehrte, Grünstraße 8A (neben der AOK) von 15.00 bis 18.00 Uhr die Ausstellung "Keramik von Heidemarie Cornelsen".
Die 1944 in Göppingen geborene Künstlerin besuchte von 1964 bis 66 die Meisterschule für Mode in München. 1968 folgte die Meisterprüfung im Damenschneider-Handwerk und die selbsständige Tätigkeit in München und in Göttingen.
Nach der Ausbildung zur Keramikerin von 1976 bis 78 legte sie 1983 die Meisterprünfung ab und hatte seit 1985 eine eigene Werkstatt in Köthenwald in Verbindung mit der Pschyatrischen Klinik ihres Ehemannes Dr. Jan Cornelsen. 1981 wurde die Werkstatt nach Sehnde-Ilten verlegt. Vor drei Jahren hat Heidemarie Cornelsen sie aus Gesundheitsgründen aufgegeben.
Der Schwerpunkt der ausgestellten Arbeiten sind Gefäßkeramik, Kleinserien und Freie Arbeiten. Natürlich können die Ausstellungsstücke auch gekauft werden. Außerdem ist die Großplastik eines Anonymus auf dem Freigelände zu sehen.
Zur Eröffnung spricht am Samstag um 16.00 Uhr Pastor i.R. Heinz-Gerhard Weis über das Thema "Gebrannter Ton als Baustoff von der Romanik über Conrad Wilhelm Haase bis zur Gegenwart". Einen Schwerpunkt bildet in dem Referat die Industrie-Architektur der Hannoverschen Bauschule mit der von den Stadtwerken Lehrte restaurierten Fassade des Lehrter E-Werkes.
Der Vortrag ist dem 2013 verstorbenen Erforscher der Hannoverschen Bauschule, Prof. Dr. Günther Kokkelink, gewidmet.Mit einer Finissage am 28. März von 15.00 bis 18.00 Uhr endet die Ausstellung. "Das Bild des Töpfers in der Bibel" ist dann das Thema von Pastor i. R. Heinz-Gerhard Weis.