Immensen braucht diesen Markt . . .

Wenn der Immenser Schützenplatz voller Buden und Zeltpavillons ist, dann sind sie wieder gekommen: die zehn Stunden fröhlich-geselliger Gemeinsamkeit beim samstäglichen Weihnachtsmarkt. (Foto: Archiv/Walter Klinger)

. . . in diesem "spaltenden" Jahr 2016 ganz besonders

IMMENSEN (r/kl). Der Weihnachtsmarkt auf dem Schützenplatz gleich neben ihrem Feuerwehrhaus ist der schönste Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr im Immenser Jahreslauf - und in diesem Jahr wohl auch einer der sinnvollsten.
Nach mehreren politisch turbulenten Wochen, in den sich wegen des unverhofften Wechsels in der Ortsbürgermeisterfunktion manche Stellungnahmen fast wie Berichte von einem Königsmord lasen, ist es längst Zeit, diese aufregenden Geschehnisse einmal sacken zu lassen und wieder zur Normalität zurückzukehren.
Letztlich nämlich müssen eh alle aktiven Kräfte eines Dorfes eng zusammenarbeiten, um dden Bestand der Infrastruktur und das funktionierende Gemeinschaftsleben in der Ortschaft zu sichern.
Es darf angemerkt werden, dass jetzt der Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter beide unterschiedlichen Lagern im Ortsrat angehören. Aber hat man Klagen darüber gehört, dass die Zusammenarbeit in der Ortsfeuerwehr deshalb etwa nicht klappt?
Nein, natürlich nicht. Wenn es deauf ankommt, ziehen die Immenser Blauröcke an einem Strang. Und dass muss auch wieder für die ganze Ortschaft so werden.
Die beste Bühne für eine auch persönliche Versöhnung ist mit dem Weihnachtsmarkt bereitet. Zehn Stunden fröhliche Geselligkeit, die dürften ja auch das Herz des strammsten Parteisoldaten öffnen.
Sollte es, wenn die letzten Aktiven und Besucher gegen Mitternacht (ins benachbarte Sportheim?) vom Weihnachtsmarkt gehen, wieder nur noch die viel zu stark befahrene Durchgangsstraße sein, die das Dorf trennt, dann haben alle gewonnen. Die Weihnacht wie die Dorfgemeinschaft . . . Walter Klinger