Hubertusmesse in Matthäus

Die Matthäuskirche wird für die Hubertusmesse ein ungewöhnliches „Kleid“ tragen: Chor und Kirchenschiff werden mit Laub, Bäumen, Tannen und Tieren des Waldes geschmückt sein. (Foto: Matthäusgemeinde Lehrte)
LEHRTE (r/bs). Am Sonntag, dem 29. Oktober, wird es in der Matthäuskirche Lehrte um 18.00 Uhr einen besonderen Gottesdienst geben: die Hubertusmesse.
Die Matthäuskirche wird für diesen Gottesdienst ein ungewöhnliches „Kleid“ tragen: Chor und Kirchenschiff werden mit Laub, Bäumen, Tannen und Tieren des Waldes geschmückt sein.
Musikalisch gestaltet wird die Hubertusmesse vom Jagdhornbläserkorps „Das Große Freie“ unter der Leitung von Meike Unger, die liturgische Begleitung des Gottesdienstes übernehmen Hartmut Scholz, der Hegeringleiter im Hegering „ Das Großen Freie“ in der Jägerschaft Burgdorf und Pastorin Beate Gärtner, und für einen Imbiss im Anschluss an den Gottesdienst sorgt die Jägerschaft.
Angeregt wurde dieser Gottesdienst von Hartmut Scholz. Er hatte vor einigen Jahren zusammen mit Pastor Bernd Böhme und dem Jagdhornbläserkorps schon einmal eine Hubertusmesse gefeiert, und die Matthäusgemeinde hat zu der erneuten Anfrage gerne „Ja“ gesagt.
Die Hubertusmesse ist eine zu Ehren Gottes und zur Erinnerung an den Heiligen Hubertus von Lüttich um den 3. November, dem Hubertustag, gehaltene musikalische Messe.
Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein leidenschaftlich ausschweifender Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Später erkannte Hubertus in allen Wesen Geschöpfe göttlichen Ursprungs und hat sich deshalb hegend und pflegend für sie verwandt.
Diese Grundhaltung der „Achtung vor dem Geschöpf“ ging als Waidgerechtigkeit in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein.