Herren schwitzten beim "2. Männersporttag" in Lehrte

Yoga brachte auch die Herren ganz schön ins Schwitzen. (Foto: Dana Noll)
Lehrte: Volksbank Arena des SV 06 Lehrte |

Ein Beitrag von Dana Noll - Von Yoga bis Hammer-Weitwurf Sport zum Ausprobieren

LEHRTE (dno). „Ganz schön anstrengend. Das sieht bei den Damen immer so leicht aus, da kommt man aber ganz schön ins Schwitzen“, so das Fazit der Teilnehmer nach ihrer ersten Yoga-Stunde. Ganz schön ins Schwitzen kam „Mann“ auch in der Halle beim Bubble-Soccer, Kick-Boxen, Darten oder auf dem Außengelände beim Rugby, Crossboccia, Mölkky, Speer-, Hammer- oder Diskus-Werfen.
Zum zweiten Mal hatte der Regionssportbund Hannover gemeinsam mit dem SV 06 Lehrte zu einem Erlebnissporttag für Männer eingeladen. Über fünf Stunden trainierten die Herren „ganz unter sich“, bevor es am Nachmittag an die Grillstation ging.
Mehr als 65 Teilnehmer überwiegend aus Lehrte und Hannover aber auch beispielsweise aus Burgdorf, Sehnde, Burgwedel oder Langenhagen hatten sich im Vorfeld für die Veranstaltung angemeldet und nutzten die verschiedenen Fun- und Trend-Sportangebote. Die weiteste Anreise hatten zwei Teilnehmer, die aus Berlin und aus Lalendorf bei Rostock kamen.
Der älteste Teilnehmer war bereits 76 Jahre alt, der Jüngste gerade einmal 22! „Da sieht man, Sport verbindet. Und Männer so unter sich, trainieren auch etwas anders“, so Philipp Seidel vom Regionssportbund Hannover.
Wie im vergangenen Jahr, entschlossen sich die Herren auch eher kurzfristig zur Teilnahme. „Die Damen sind anmelde-freudiger. Sie planen oft schon viele Wochen im voraus“, berichtet Philipp Seidel.
Ebenfalls wie im Vorjahr, waren die Plätze beim Bogenschießen besonders begehrt. Aber auch Bubble-Soccer fand viele Interessenten. Mittlerweile hat diese Trendsportart zahlreiche Fans gefunden, auch in Lehrte. Aus der eher unbekannten Sportart, die ursprünglich aus Skandinavien kommt, ist ein fester Bestandteil vieler Sport-Events in der Region geworden.
„Wir werden diesen Erlebnissporttag für Männer weiter führen. Vielleicht konnten wir auch überzeugen, mal wieder in einem Verein zu trainieren oder eine neue Sportart auszuprobieren“, so Philipp Seidel.