Generationswechsel der CDU in Lehrte ist gelungen . . .

Zum Unterschwung auch mal ganz klein . . . (Foto: Walter Klinger)

. . . jedenfalls auf dem Tanzparkett des verjüngten CDU-Balles

LEHRTE (kl). Der Generationswechsel bei den Christdemokraten ist gelungen - jedenfalls auf dem Tanzparkett beim diesjährigen CDU-Ball, bei dem von 130 Gästen gefühlt die Hälfte vom Parteinachwuchs der Jungen Union und seinen/ihren Partner/innen gestellt wurde.
Noch von einem anderen Beitrag der Jugend zeigte sich der Stadtverbandsvorsitzende Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens absolut begeistert: Die von der Ahltener Ortsverbandsvorsitzenden Heike Koehler vermittelte akrobatische Tanzeinlage des Duos "Piti".
Dessen Name bedeutet in mehreren Sprachen ja "Mitleid", doch das muste man(n) allenfalls mit den Herren haben, die anschließend ihre Damen auf die Tanzfläche führen mussten.
Hatten schon die bisherigen Feuerwerke der Turnkunst mit Ahltener Beteiligung (u.a. dank der Familie Lefebre) die Messlatte immer höher gelegt, so toppten Pierre Büchner und Tim Gödeke (die Anfangsbuchstaben der Vornamen ergeben den Namen des Duos) die bisherigen Begeisterungsstürme nochmals: Die bei "Got to Dance" vom Fernsehsender Pro 7 als bester Dance Act Deutschlands gekürte Tanzakrobatik der beiden jungen Ahltener machte auch das restlos hingerissene Publikum (und allem die Damen) atemlos.
Wilhelm Busch und sein Ball-Organisationsteam bewiesen - mit Blick auch auf die vielen jüngeren Ballbesucher - mit ihrer Entscheidung, bis Mitternacht Livemusik mit der Burgdorfer Peter Kühn Band und danach Wunschkonzert mit DJ "Sascha" zu bieten, ein glückliches Händchen. Nur der Plan, bis 23.00 Uhr den Tanz in den Mittelpunkt zu stellen und dann erst Imbiss zuzulassen, war doch nicht durchzuhalten: Das "Fastenbrechen" mit Auswahl am reichhaltigen Buffet von der Fleischerei Papenburg gab es schon eine Stunde früher.
Dafür blieben die Gäste im wunderschönen Ambiente des Ratskellersaales der Tanzschule Jegella dann länger. Das einzige Ballvergnügen der Lehrter Politik (bei der dieselbe aber für einen Abend tabu war) feierten auch politische Mitstreiter und Mitbewerber mit, darunter SPD-Mitglieder wie der Bürgermeister, die Spitzenkandidaten für die Kommunalwahlen auch der FDP und selbst Vertreter der "bürgerlichen" Rechten ("Alpha", eine AfD-Abspaltung).
Durch das Gemeinschaftserlebnis gestärkt, ging gleich in der folgenden Woche die CDU auch politisch in die Offensive: Entscheidungen zur Schulpolitik in Lehrte will sie nur noch mittragen, wenn sich diese auf konkrete Anmeldezahlen gründen. Und auch die Finanzierung des Krankenhausneubaues in Burgwedel ist nach Auskunft der Landesregierung auf eine CDU-Anfrage noch keine beschlossene Sache.
Däfür wird für ein erweitertes Konzept für die Zukunft des Klinikums Lehrte noch die Gemeinsamkeit mit Rot/Grün gesucht. Aber darüber wird noch zu berichten sein . . .