Frauenfrühstück in Sievershausen entführt an frühchristliche Stätten

Auch die Celsus Bibliothek in Ephesus als eine der schon im Frühchristentum bedeutsamen Stätten Kleinasiens wird im bebilderten Bericht von Monika und Rainer Windrich in Sievershausen nicht ausgelassen. (Foto: Rainer Windrich/privat)
Lehrte: Ev.-luth. Martinskirchengemeinde Sievershausen |

Ehepaar Windrich berichtet über Kleinasien

SIEVERSHAUSEN (r/kl). Zum diesjährigen Frauenfrühstück der Kirchengemeinde Sievershausen sind alle Interessierten herzlich am Samstag, 24. Oktober, ab 9.30 Uhr ins Gemeindehaus, Kirchweg 4, eingeladen.
Begonnen wird mit einem gemütlichen Frühstück. Im Anschluss berichten in einem unterhaltsamen Bildvortrag Monika und Rainer Windrich aus Steinwedel über "Frühchristliche Stätten in Vorderasien - Auf den Spuren des Apostel Paulus".
Die Anmeldung zu der Veranstaltung sollten eigentlich bereits bis zum 19. Oktober erfolgen. Da das Kirchenbüro aber erst wieder am heutigen Mittwoch von 9.00 bis 12.00 Uhr besetzt ist, kann die Anmeldung noch dort, unter Telefon (05175) 73 61 oder per E-Mail an: kg.sievershausen@evlka.de erfolgen. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten.
In ihrem Vortrag bewegen sich Monika und Rainer Windrich auf geschichtsträchtigem Boden, denn kaum ein anderes Land hat in dieser Hinsicht soviel zu bieten wie der westliche Teil der heutigen Türkei.
Mit Ephesus und Perge suchen wir zwei archäologisch interessante Stätten auf, die während der griechisch-römischen Zeit von großer Bedeutung waren. Und für den Apostel Paulus waren sie wichtige Orte auf seinen Missionsreisen.
Laodikeia, eine weitere Station auf dieser Reise, gehört zu den sieben Christengemeinden, die in der Offenbarung des Evangelisten Johannes genannt werden. Unweit davon sind in der antiken Stadt Hierapolis mit den schneeweißen Sinterterrassen von Pamukkale.
In Kappadokien erinnern einzigartige Pyramiden und Feenkamine aus Lavagestein an bizarre Mondlandschaften. Während einer Fahrt mit einem Heißluftballon schauen wir uns diese Gegend auch von oben an.
Schon vor etwa 4.000 Jahren wurden erste Wohnungen in das Tuffgestein gehauen. In den ersten Jahren des Christentums kam eine Vielzahl von Kirchen hinzu und später sogar unterirdische Städte als Schutz vor Verfolgungen. All das stand auf dem Besuchsprogramm des Ehepaares Windrich. Den Abschluß ihrer Reise bildete ein Aufenthalt in der Altstadt von Antalya.